Info-Abend über Hunde: Wer erzieht wen?

<strong>Diesem Wildfang </strong>richtiges Benehmen beibringen ist nicht einfach. <foto>Oliver Haja/pixelio.de</foto>
Diesem Wildfang richtiges Benehmen beibringen ist nicht einfach. Oliver Haja/pixelio.de

shz.de von
30. Mai 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | Sich bilden, Fragen stellen und den Tierschutz unterstützen: Drei Möglichkeiten in nur einer Veranstaltung bieten sich den Besuchern, die am Donnerstag, 20. Juni, den Weg ins Pinneberger Rathaus finden. Im Ratssitzungssaal dreht sich ab 18.30 Uhr alles "Rund um den Hund". Die geliebten Vierbeiner sind der Mittelpunkt eines Angebots, mit dem Tierarzt und Buchautor Dr. Pasquale Piturru, Initiator der Veranstaltung, vor allen Dingen aufklären möchte.

Der Abend beginnt mit zwei Kurzreferaten: Piturru selbst erörtert in seinem Vortrag wie Hunde lernen. Um dann nachvollziehbar zu begründen, wie die Tiere vom Herrchen zu erziehen sind. Sein Wissen bezieht der Experte nicht nur aus seiner Arbeit in seiner Pinneberger Kleintierpraxis. Piturru ist darüber hinaus ausgebildeter Fachtierarzt für Verhaltenskunde, Tierschutzkunde und Verhaltenstherapie sowie Mitinitiator und Koordinator der staatlichen Zertifizierung von Hundetrainern. Ein Fachmann also, der weiß, wie man mit seinem treuen Begleiter umgehen sollte.

Der zweite Vortrag nimmt sich möglicher Probleme zwischen Mensch und Hund an - von der humoristischen Seite her. Referentin Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen hat Tiermedizin in Hannover studiert, ist Fachtierärztin für Verhaltenskunde mit Zusatzbezeichnung Tierschutzkunde und unterrichtet als Dozentin an der Uni Kiel. Sie durfte noch den großen Verhaltensforscher Konrad Lorentz kennenlernen. In ihren Erläuterungen über den "richtigen" Umgang mit Hunden stellt sie die launige Frage, wer in dem Verhältnis denn eigentlich wen erziehe?

Nach den zwei Kurzreferaten kommen die Besucher selbst zu Wort. Sie werden explizit dazu aufgefordert, einmal all die Fragen zu stellen, die sie schon immer zum Thema und Herrchen loswerden wollten. 20 Euro Eintritt kostet der Abend.

Die Einnahmen der Veranstaltung kommen dabei komplett der Schutzaktion "Rettet das Nashorn" zugute, denn den Raatssaal stellt die Stadt Pinneberg unentgeltlich zur Verfügung. Eine Anti-Wilderer-Einheit in Südafrika braucht dringend moderne Ausrüstung, um die noch etwa 20 000 bedrohten Nashörner zu schützen, die wegen ihres begehrten Horns gejagt und getötet werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen