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Neues Stück der Speeldeel : In Waldenau kräht der Gockel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Speeldeel bringt neues Stück auf die Bühne

Pinneberg | Seit Anfang des Jahres arbeitet die Waldenauer Speeldeel an ihrem neuen Stück „Drei Weiber und ein Gockel“. Der Schwank von Erich Koch und Marlies Dieckhoff wird natürlich wieder auf Plattdeutsch präsentiert und feiert am Freitag, 4. März, um 20 Uhr in der Alten Datumer Schule, Nienhöfener Straße 18, Premiere. Die beiden Regisseure Maike Buchholz und Thorsten Ramcke kündigen einen Mordsspaß an: „Das Stück ist lustig und sehr kurzweilig. Es wird sehr turbulent und man kann super abschalten und raus aus dem Alltag.“

Drei Weiber und ein Gockel“ wird an folgenden Terminen in der Alten Datumer Schule, Nienhöfener Straße 18, aufgeführt: Freitag, 4. März, 20 Uhr; Sonnabend, 5. März, 19 Uhr; Sonntag, 6. März, 16 Uhr (Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr). Tickets kosten sieben Euro im Vorverkauf und acht Euro  an der Abendkasse. Zu erwerben sind sie an folgenden Vorverkaufsstellen: Galerie Brande, Halstenbek, Dockenhudener Chaussee 227; Hof Ramcke, Waldenau, Datumer Chaussee 191; Buchhandlung Cremer, Halstenbek, Hauptstraße 51; Schreibwaren Hollmann, Schenefeld, Friedrich-Ebert-Allee 20; Timmse u. Hörspiele, Schenefeld, Hauptstraße 11; Optik Schwarz, Schenefeld, Schenefelder Platz 1.

Darum geht’s: Tante Frieda (Sabine Hoeckendorff) lebt mit ihren Nichten Lena (Maike Buchholz) und Irma (Peggy Frank) auf einer Hühnerfarm, die von den drei derben Frauen in Latzhosen und Gummistiefeln zur männerfreien Zone erklärt wurde: „Us kummt hier keen Kerl in’t Huus. Dat reckt doch woll, wenn wi Rotten in Keller hebbt.“ Nur der Knecht Anton (Kai Ellerbrock), der im Hahnenkostüm Eier ausbrütet, darf bleiben. Jetzt kommt es wie es kommen muss: Mehrere Männer und die Nachbarn landen durch Pannen und Unfälle auf dem Hof und wegen eines Gewitters sitzen zum Entsetzen von Tante Frieda auch noch alle über Nacht fest. Wenn sich da mal nicht doch noch das ein oder andere Pärchen findet.

Für das Bühnenbild – das schön schäbige Farmhauswohnzimmer – zeichnet wieder der pensionierte Maler Herbert Radzuweit verantwortlich. Eine Woche lang malte er akribisch den Hintergrund für das Stück. Dass vor Publikum dann auch alles an seinem rechten Platz ist, dafür sind die „Achtern passt ob“ Dörte Schröder und Katrin Böhnlein zuständig, die die leidenschaftlichen Laiensspieler mit Requisiten ausstatten. Auch für „Nichtmuttersprachler“ ist das plattdeutsche Stück geeignet. „Wir sprechen ein leicht verständliches Platt, da kommen auch die rein, die es nicht können“, verspricht Ramcke.

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erstellt am 17.Feb.2016 | 16:35 Uhr

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