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Richtfest in Pinneberg : In Riesenschritten zum Toom Markt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Investor May & Co errichtet im Rosenfeld Baumarkt. 250 Pkw-Stellflächen. Investitionsvolumen: 13,5 Millionen Euro.

Pinneberg | Kaum zu glauben: Etwa 17 Jahre lang hat es gedauert, bis die Pläne für den Bau- und Gartenmarkt im Rosenfeld am Westring in Pinneberg umgesetzt werden konnten. Doch dann ging es auf einmal richtig schnell: Ende Mai stellte der Itzehoer Investor May & Co sein Projekt, das er für die zur Rewe-Gruppe gehörende Toom Baumarkt GmbH realisiert, der Presse vor. Zu diesem Zeitpunkt wurde schon sechs Wochen lang gebaut.

Gestern wurde bereits das Richtfest gefeiert, an dem außer Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) und Wirtschaftsförderer Stefan Krappa auch zahlreiche Vertreter Pinneberger Fraktionen teilnahmen. Mancher Lokalpolitiker war regelrecht erstaunt, dass schon so gut wie alles steht.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Michael May während seiner Ansprache. Der Bau der Westumgehung sei für ihn die Voraussetzung für die Realisierung dieses Projekts gewesen. „Ich bin sicher, dass sie Ende 2018 fertig sein wird.“ In nur zehn Minuten könnten dann die Einwohner aus Pinneberg-Nord über die Westumgehung zum Toom Markt gelangen. Aber der Markt soll auch Kunden aus der ganzen Region anlocken.

Das neue Center liegt in unmittelbarer Nähe zu Famila und Aldi. Auf etwa 33.000 Quadratmetern entsteht ein 11.500 Quadratmeter großer Bau- und Gartenmarkt. 250 Pkw-Stellflächen sind geplant. „Es gibt eine Trennung von Kunden- und Anlieferverkehr“, stellte May heraus. Das Investitionsvolumen beträgt 13,5 Millionen Euro. May betonte, dass bei der Realisierung des Vorhabens ausschließlich Firmen aus der Region beauftragt worden sind. Ralf Schmidt, verantwortlich bei Toom für Standortentwicklung Expansion, sagte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass der Markt nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen goldzertifiziert sei. Ende des Jahres soll das Gebäude übergeben werden. Laut Angaben von Schmidt soll der Markt im März 2018 rechtzeitig zum Ostergeschäft öffnen.

„Dieser Baumarkt hat in unserem Angebot an Geschäften lange gefehlt. Gerade der Westen der Stadt hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt“, sagte Steinberg. „Ich schaue mich um und sehe: Es geht mit Riesenschritten voran.“ Der Baumarkt ist nicht das erste Projekt, dass May in der Kreisstadt baut. Zwischen 2000 und 2003 hat der Investor mit dem Pinneberger Unternehmen Groth & Co. das Rosenfeld mit insgesamt 560.000 Quadratmeter Wohnbebauung sowie Einzelhandel erschlossen.

Unterdessen kann die Euphorie in Prisdorf niemand teilen. Denn was passiert dort mit dem Toom Markt im Marktkauf? Schließt er? „Wir halten den Mietvertrag langfristig“, sagte Schmidt auf Anfrage. „Wir haben noch nicht abschließend entschieden, was wir mit dem Standort machen.“

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erstellt am 20.Jul.2017 | 14:00 Uhr

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