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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 19:48 Uhr

Kreis Pinneberg : Immer weniger Verkehrstote

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im ersten Halbjahr 2014 starb ein Mensch auf den Straßen im Kreis Pinneberg. Die Unfallquote bleibt stabil.

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Die Zahl der Verkehrstoten im Kreis Pinneberg nimmt weiter ab: 2012 starben acht Menschen bei Unfällen auf den Straßen in der Region, 2013 sechs. Im ersten Halbjahr 2014 kam hingegen erst eine Person ums Leben. Das teilte die für den Kreis Pinneberg zuständige Polizeidirektion Bad Segeberg am Freitagnachmittag auf Anfrage mit.

Der Trend im Kreis Pinneberg widerspricht damit denen auf Landes- sowie auf Bundesebene: Auf Deutschlands Straßen sind im ersten Halbjahr 1576 Menschen ums Leben gekommen. Das sind 9,5 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt.

Der Anstieg der tödlichen Verkehrsunfälle fiel in Schleswig-Holstein sogar noch höher aus als in der Republik: Von Januar bis Juni verloren 51 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das waren sieben mehr als im Vorjahresvergleich – also ein Plus von 14 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten stieg um 6,4 Prozent auf 7391 Menschen.

Gut sieben Prozent davon – nämlich 542 Personen – verunglückten im Kreis Pinneberg, 57 davon schwer, sagte Polizeisprecherin Sabine Zurlo gegenüber dieser Zeitung. Die Zahl entspricht in etwa dem Schnitt des Vorjahrs: So waren 2013 übers Jahr gerechnet 1240 Menschen in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Doch schon jetzt ist klar: Bei der Jahresstatistik wird es nicht bei einem Toten bleiben: Am Sonntag, 20. Juli, wurde in den frühen Morgenstunden ein 44-jähriger Fußgänger beim Überqueren der Reichenstraße in Elmshorn von einem Auto erfasst. Wie berichtet, hatten Ersthelfer und Notarzt versucht, den Mann zu stabilisieren – doch die Hilfe kam zu spät. Der Mann erlag wenig später in einer Hamburger Klinik seinen Verletzungen.

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