RAp : Im Kurzüberblick

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04. Oktober 2018, 11:21 Uhr

Rap heißt übersetzt „plaudern“, „schwatzen“. Mitte der 1970er Jahre, als Discomusik angesagt war, mischten Musiker wie DJ Kool Herc und Grandmaster Flash („The Message“) mit zwei Plattenspielern die instrumentalen Stellen der Hits zu einem Soundteppich und sprachen darauf Geschichten aus ihrem Alltag. Der Rap, der schnelle, rhythmische und markante Sprechgesang, war geboren. Seither entwickelten sich verschiedene Subgenres wie der Gangsta-Rap, der die schonungslose Darstellung des Lebens auf der Straße zum Thema hat. In den 1980er Jahren erreichte die HipHop-Kultur auch Deutschland. Den kommerziellen Durchbruch erlangte 1992 die Gruppe Die Fantastischen Vier mit ihrem Hit „Die da!?!“ Aktueller Trend in der Szene ist der Emo-Rap, bei dem blutjunge Hip-Hopper über ihren Weltschmerz, ihre Selbstmordgedanken und Tablettensucht reimen.

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