Im Einsatz für die gute Sache

Wachablösung: Eckhardt Klinksiek (links) ist neuer Präsident des Round-Table 27. Sein Vorgänger Roman Reinert führt für die nächsten zwölf Monate den Ehrentitel „Past President“.
Wachablösung: Eckhardt Klinksiek (links) ist neuer Präsident des Round-Table 27. Sein Vorgänger Roman Reinert führt für die nächsten zwölf Monate den Ehrentitel „Past President“.

Round-Table: Club hat einen neuen Präsidenten

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01. März 2014, 16:38 Uhr

Eigentlich müsste Eckhardt Klinksiek in diesem Jahr den runden Tisch verlassen, denn er überschreitet an seinem nächsten Geburtstag die Altersgrenze. Klinksiek wird 40. Aber nun haben Pinnebergs Round-Tabler den Tischlermeister erstmal für zwölf Monate zu ihrem Präsidenten gewählt. Danach wird er ein Jahr lang den Ehrentitel „Past President“ tragen. Und so lange behält er auch seinen Platz am Tisch.

18 Mitglieder hat der Männerclub in Pinneberg und liegt damit knapp über dem deutschen Durchschnitt. Er ist Nummer 27 unter den 230 „Round-Tables“ im Lande, die insgesamt 3500 junge Männer an ihren Tischen zusammen bringen. 150 Euro pro Jahr zahlt jeder für dieses Privileg. Klinksiek gehört seit 2010 dazu. Geworben wurde er damals von Roman Reinert, aus dessen Hand er jetzt die Präsidentenkette übernahm. „Beitrittskandidaten zu finden gehört zu den Aufgaben aller Round-Tabler“, erläutern der neue Präsident und sein Amtsvorgänger, der diesjährige „Past President“. Vollwertige Mitglieder werden daraus aber nur, wenn alle anderen einverstanden sind. Bis dahin durchlaufen sie einen längeren Beschnupperungsprozess. Das soll die Harmonie am Tisch beschützen.

Bei ihren Zusammenkünften geht es oft um wohltätige Projekte, die sie aus Beiträgen und mit geselligen Veranstaltungen finanzieren. Im März gibt es wieder ihre „Mystery Movie Night“ in Uetersen, im Mai folgt ein „Comedy Club“, im September ein Ball. Beim Pinneberger Open-Air-Kino sind sie mit einem Getränkestand dabei. In diesem Jahr wollen die Round-Tabler vor allem den „Familienhafen e. V.“ finanziell unterstützen. Von der häuslichen Sterbebegleitung, die diese Vereinigung anbietet, zeigte sich Klinksiek sichtlich beeindruckt. Aber auch „hands-on-Projekte“ nehmen sich die Pinneberger Round-Tabler gern vor, Vorhaben also, bei denen die jungen Männer richtig anpacken können. Dann bauen sie schon mal eine Abenteuerhütte für eine Kita. Das halb versunkene Segelschiff auf dem Bauspielplatz am Hafen ist auch ihr Werk.

> www.rt27.de

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