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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 12:40 Uhr

Im Detail: Unsere ehrenamtlichen Trainer

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jeder Kinder- und Jugend-Fußballtrainer kennt die Reaktionen, wenn man erzählt, dass man sich im Kinder- und Jugendfußball engagiert. Viele erstaunt es, dass sie so viel Freizeit, gerade auch an den Wochenenden, freiwillig opfern. Bevor ich selbst mitten drinsteckte, fragte ich mich das ehrlicherweise auch.

Doch schnell gewöhnt man sich an den Wirbel und nimmt den zeitlichen Aufwand gerne hin. Unsere Trainer sind mit viel Herz und Leidenschaft bei der Sache und jedes fröhliche Kinderlachen ist uns Lohn genug. Neben den ausgebildeten Trainern sind viele unserer ehrenamtlichen Trainer Väter, die durch ihr Kind in den Beruf des „Trainers “ rutschten, sie verdienen großen Respekt. Denn nach dem Training oder dem Spiel einfach abschalten ist schwierig. Zuhause erwarten einen hin und wieder auch mal unangenehme Diskussionen mit dem eigenen Nachwuchs. Exemplarisch hier drei unserer Trainer:

Andreas Schümann (2.C): Ich bin seit ca. 5 Jahren Trainer beim FC Elmshorn, mittlerweile ist mein Team in der C – Jugend angekommen. Es bringt mir richtig viel Spaß, aber ich will nicht alles gut reden.Es gibt Tage, wo die 14- bis 15-jährigen Jungs echt anstrengend sind, aber das kommt zum Glück eher selten vor. Die Entwicklung des Teams, die ich über Jahre bereits mit geprägt habe, ist sehr schön und ich freue mich auf die weitere Entwicklung. Ich selbst würde es jederzeit wieder tun, denn sowas muss man einfach mal mitgemacht haben. Es lohnt sich für die Kinder, aber auch für einen selbst.

Jan Guhl (2.E): Ich bin seit meinen 15. Lebensjahr Trainer beim FCE (Anmerkung: Jan ist heute 23). Meine eigenen Erfahrungen mit den Kids zu teilen und sie sich weiterentwickeln sehen, motiviert mich seit vielen Jahren. Nicht zu vergessen, dass Fußball ein wunderbares Hobby ist und der Spaß an erster Stelle steht. Mit Willen, Leidenschaft, positiven Ehrgeiz und Teamgeist kann man sehr viel erreichen als Team. Ich würde jederzeit den den gleichen Weg einschlagen, da ich die gesammelten und noch kommenden Erfahrungen nicht missen möchte.
Timm Busse (3.C): Ich wollte mich sozial engagieren und Fußball ist mein Hobby, da lag es nahe Trainer im Jugendfußball zu werden.Zu sehen welchen Spaß es den Kindern macht, entschädigt mich für den doch recht stressigen Teil. Schwer zu sagen, ob ich es nochmal tun würde, aber die Kids sind es wert, also wohl eher ja. Ich hoffe mehr Menschen entscheiden sich noch dazu diesen Weg zu gehen, mehr Leute bedeutet weniger Stress für den Einzelnen.

Alle Trainer übernehmen Verantwortung im sportlichen Bereich, aber auch der soziale Bereich ist ein großes Thema in jedem Team. Im Kinder- und Jugendfußball braucht man den langen Atem und natürlich auch den Erfolg, um sich immer wieder selbst einen Schub zu geben. Hierbei spreche ich nicht nur von Siegen in Punktspielen oder Turniererfolgen, sondern den Fortschritt eines Teams, wobei natürlich den Kindern auch ein Erfolgserlebnis in Form von gewonnenen Spielen neuen Auftrieb gibt. Dieser Erfolg stellt sich aber bei gewissenhafter Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema Kinder- und Jugendfußball automatisch ein. Die große Motivation, die hierfür gebraucht wird, ist bei jedem unserer Trainer zu finden. Natürlich gibt es auch weniger schöne Seiten, es gibt Tage da läuft bei einem Spiel alles schief oder es stehen schwierige Gespräche an. Aber unsere Trainer finden immer wieder eine Lösung damit umzugehen. Sie bauen die Kinder/Jugendlichen emotional wieder auf, finden die richtigen Worte oder aber suchen sich auch mal Hilfe bei einem der anderen Trainer. Die Hilfe der gesamten Trainer untereinander ist ein weiterer positiver Aspekt am Beruf des „Trainers“ bei uns.

Es werden Ansichten und Trainingsmethoden ausgetauscht oder einfach auch mal Dampf abgelassen bei jemanden, der einen versteht.
Alle unsere Trainer verdienen den größten Dank. Die Kinder/Jugendlichen können sich im Fußball austoben und beweisen, Freundschaften entstehen und der soziale Aspekt ist riesig. Ohne euch wäre all das nicht möglich, dafür nochmals vom gesamten Vorstand: Vielen, vielen Dank!

An alle Leser: Sollte Euer Interesse geweckt sein? Und möchtet Ihr auch gerne ehrenamtlich tätig sein (als Trainer oder Betreuer)? Dann meldet Euch bei mir. Kontakt: Veronica Trujillo, Jugendleiterin, Telefon: (01  76) 39  52  00  85 , gerne erster Kontakt auch über WhatsApp. Oder über unsere Vereinsseite per E-Mail.


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erstellt am 21.Apr.2017 | 16:08 Uhr

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