„Ich wünsche mir mehr Engagement“

Bernhard Brummund (SPD) stellt die zahlreichen Ziele der Gemeinde vor.
Bernhard Brummund (SPD) stellt die zahlreichen Ziele der Gemeinde vor.

Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund über die Zukunft des Dorfs

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07. August 2018, 16:00 Uhr

Es ist die dritte Amtszeit für Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD). Im Rückblick stellt der 67-Jährige fest, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Ziele bereits erreicht wurden: „Wir verfügen über flächendeckendes Glasfasernetz, einen neuen Kindergarten mit 20 Krippenplätzen und 60 Elementarplätzen, haben die gemeindeeigenen Spielplätze aufgewertet, endlich die Tempo-30-Zone auf dem Garstedter Weg zwischen Barkenkamp und Schulstraße durchgesetzt, die Dreifeld-Sporthalle saniert, den ersten Bauabschnitt der „Neuen Mitte“ verwirklicht und damit 56 Wohneinheiten geschaffen, 49 Wohneinheiten für seniorengerechtes Wohnen wurdenbeziehungsweise werden derzeit errichtet. Wir haben die gemeinsame Trägerschaft der Schule Rugenbergen mit Bönningstedt und Ellerbek dauerhaft geregelt, die Peter-Lunding-Schule ist nun als „offene (freiwillige) Ganztagsschule“ anerkannt, die Sanierung und Erweiterung der Peter-Lunding-Schule wird umgesetzt, die Übertragung der Aufgabe der Abwasserbeseitigung wurde auf den Abwasserzweckverband (AZV) übertragen und wir haben begonnen, den zweiten Bauabschnitt der Neuen Mitte zu planen“, zählt Brummund auf. Nichts Wesentliches sei liegen geblieben, doch die Verwirklichung etlicher Vorhaben dauere länger als geplant. „Das macht manchmal schon etwas ungeduldig“, gibt der Bürgermeister zu.

Schon seit seiner Jugendzeit war Brummund an Politik interessiert und engagierte sich unter anderem als Schulsprecher. Nach dem Abitur studierte er Erziehungswissenschaft und Politische Wissenschaft an der Hamburger Universität. Im Anschluss an ein Referendariat war Brummund als Lehrer an der damaligen Jahnschule tätig. Heute heißt die Einrichtung „Ida Ehre Schule“, von 1981 bis zu seiner Pensionierung 2014 war Brummund dort stellvertretender Schulleiter.

„In der Kommunalpolitik habe ich mich seit 1984 engagiert, um in unserem Ort im Sinne der nachwachsenden Generation - und damit auch im Sinne unserer eigenen Kinder - etwas zu verbessern“, erklärt Brummund sein Engagement. Davon wünscht er sich aus den Reihen der Bevölkerung mehr: „Mein größter Wunsch für den Ort ist, dass die hier lebenden Menschen weiterhin bereit sind, sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich zu engagieren, vielleicht sogar in noch größerem Umfang als bisher. Nur so wird es gelingen, Hasloh liebens- und lebenswert zu erhalten“, so seine Überzeugung.

Wichtigstes Ziel für Brummund ist es, dass Hasloh sich nicht als Vorort der nahen Millionenstadt versteht, sondern als eigenständigen Ort mit viel Lebensqualität. „Wir leben in einer Zeit, in der sich sehr viel verändert, es gibt weiterhin außerordentlich viel zu tun“, sagt der Bürgermeister. Als wesentliche Ziele nennt Brummund Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, die Schaffung von zehn zusätzlichern Krippenplätzen, den Erwerb des ehemaligen Volksbank-Gebäudes, um es als Dörphus zu nutzen, die Überplanung der Ladestraße im Hinblick auf die zukünftige S 21, Abriss und Neubau des Bahnhofsgebäudes, die Sanierung der Abwasserleitungen, die Fertigstellung der Peter-Lunding-Schule, die Realisierung des zweitren Abschnitts der Neuen Mitte sowie die Wohnbebauung des Grundstücks im Mittelweg 2.

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