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Pinneberger Tageblatt

19. November 2017 | 02:32 Uhr

„Ich freue mich auf das Erlebnis“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Carolin Kirtzel spricht über die bevorstehende U23-EM

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2015 | 09:32 Uhr

Die Leichtathletin der LG Wedel-Pinneberg zeigt sich vor der EM in der estnischen Hauptstadt Tallinn (9. bis 12. Juli) selbstbewusst und geht mit einer klaren Zielsetzung an den Start.

Sie sind in Koblenz die Norm für die U23-EM in Tallinn gelaufen. Wie haben Sie den Lauf erlebt?

Carolin Kirtzel (20): Ich bin das erste Mal überhaupt die 5  000 Meter auf der Bahn gelaufen und wusste nicht, was mich erwartet. Nach Koblenz war ich mit den beiden Hamburgerinnen Jana Sussmann und Agata Strausa angereist. Jana machte auf den ersten 3  000 Metern das Tempo. Auf den folgenden Runden habe ich das beibehalten und auf den letzten 800 Metern noch mal angezogen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so nah an die 16 Minuten kommen würde.


Welche Ziele haben Sie für Tallinn?

Ich bin inoffiziell qualifiziert, der Bundestrainer hat mir aber schon zugesichert, dass er mit mir plant. Ich freue mich enorm auf den internationalen Wettkampf. In Tallinn möchte ich Bestzeit, vielleicht auch unter 16 Minuten laufen.

Haben Sie schon Erfahrungen bei internationalen Wettkämpfen gesammelt?

Ich war zweimal nach den Deutschen Hallenmeisterschaften beim Länderkampf gegen Frankreich und Italien dabei, aber eine Europameisterschaft ist deutlich größer als ein Länderkampf.

Welche Termine stehen noch vor der EM auf Ihrem Wettkampfkalender?

Ich starte auf jeden Fall bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar auf der Unterdistanz, vermutlich die 1  500 Meter. Was danach kommt, ist noch offen.

Welchen Läuferinnen aus dem Kreis Pinneberg trauen Sie noch einen EM-Start zu?

Mailin Struck hat das Potenzial, aber noch nicht das richtige Rennen. Wenn sie ihr Tempo konsequent durchhalten kann, schafft sie die EM-Norm. Dann gibt es noch Alina Ammann aus Esingen, die sich schon für die WM der U18 qualifiziert hat. Der Elmshornerin Ariane Ballner würde ich es auch gönnen, denn dieses Jahr sind wir beide einfach dran.

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