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Halstenbek : HypoVereinsbank schließt Filiale

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Am 12. Februar ist Schluss: Kunden des Halstenbeker Geldinstituts müssen nach Pinneberg ausweichen. Die Schlließung ist eine Reaktion auf Onlinebanking.

Halstenbek | Kreditinstitute wie Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken setzen voll auf Online-, Mobil- und Telefon-Banking. Konsequenz: Das Filialsterben, meist an kleinen Stadtteil- und Gemeindestandorten, ist nicht mehr aufzuhalten. Am Donnerstag, 12. Februar, geht auch in Halstenbek eine Ära zu Ende: Die Filiale der HypoVereinsbank (HVB) in der Hauptstraße 32 schließt ihre Pforten.

Es ist ein radikaler Schnitt, den sich die Verantwortlichen der HVB bundesweit und in Schleswig-Holstein verordnen: Jede dritte Filiale wird geschlossen. Birgit Zabel, Sprecherin der Bank mit Sitz in München und zuständig für Schleswig-Holstein, begründet die auf das veränderte Kundenverhalten zugeschnittene Veränderung: „Die HypoVereinsbank führt eine Modernisierung ihres Privatkundengeschäfts durch. Ziel ist es, bis Ende des Jahres 2015 deutschlandweit einen Mix aus klassischen Filialen und alternativen Beratungs- und Servicewegen zu schaffen. Der orientiert sich am Kundenverhalten und der Nachfrage sowie dem technischen Fortschritt durch die digitale Revolution.“

Die Bank nimmt laut Zabel viel Geld in die Hand: „Dafür investiert das Geldinstitut mehr als 300 Millionen Euro in die Neugestaltung aller Standorte, den beschleunigten Ausbau ihres Multikanalangebots und die weitere Qualifizierung ihrer Berater.“

Halstenbeker Kunden müssen sich umstellen: Ab Freitag, 13. Februar, werden sie vom Pinneberger Standort in der Friedrich-Ebert-Straße 1 und ihrem neuen Filialleiter Andreas Sohr betreut. Laut Banksprecherin Zabel ist für Donnerstag, 26. Februar, ein öffentlicher Willkommenstag geplant.

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erstellt am 06.Feb.2015 | 16:00 Uhr

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