Pinneberg : Hurra, die SummerJazz-Pins sind da

Der SummerJazz-Pin trägt maßgeblich zur Finanzierung des Festivals bei.
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Der SummerJazz-Pin trägt maßgeblich zur Finanzierung des Festivals bei.

Sechs Bühnen, zwei Festivalnächte, 30.000 Besucher: Vom 7. bis 10. August steigt die 19. Ausgabe des Kult-Festivals

shz.de von
27. Juni 2014, 10:30 Uhr

Keine Frage: Jazz-Fans im Norden haben das zweite Augustwochenende auf dem Zettel. Dann steigt die 19. Ausgabe des viertägigen Musik-Marathons in Pinneberg. Der SummerJazz lockt seit 1996 alljährlich Tausende vor die Bühnen in der City. Und die Crew um Festival-Macher Günter Kleinschmidt hat wieder ganze Arbeit geleistet. Das Programm für die Tage vom 7. bis 10. August steht.

Ab heute können die Pinneberger ihrer Sammelleidenschaft frönen und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Party leisten. Die begehrten SummerJazz-Pins sind auf dem Markt. Diesmal in Form eines Akkordeons. Und das passt prima zum Festival-Motto. Das lautet 2014 „Jazz meets Platt“. Eine ganz besondere Herausforderung für alle Musiker, die einen der begehrten Auftritte ergattert haben. Sie sind aufgefordert, Elemente niederdeutscher Kultur in ihr Programm zu integrieren.

Die Eckdaten des 19. SummerJazz machen deutlich, was etwa 30 ehrenamtliche Helfer und 90 Mitglieder des Fördervereins Jahr für Jahr schultern. Sechs Freiluftbühnen werden im Stadtgebiet aufgebaut. Zwei Festivalnächte sind geplant. Mit bis zu 30 000 Besuchern rechnet Kleinschmidt. Am Etat wurde im Vergleich zum Vorjahr nicht groß geschraubt – seinerzeit lag er bei 100 000 Euro. Ebenfalls nicht neu ist die Erkenntnis, dass die Zukunft des Festivals entscheidend vom Verkauf der Pins abhängt. Es ist in den vergangenen Jahren nicht leichter geworden, Sponsoren zu finden.

Gestaltet wurden die SummerJazz-Pins erneut von der Designerin Kathrin Hinneburg-Heiwolt, die im August auch als Sängerin auf der Bühne stehen wird. Als Sponsor sprang – wie in den Vorjahren – das Hamburger Unternehmen FahnenFleck in die Bresche. „Die Pins der frühen Jahre sind sehr gefragt, der antiquarische Handel blüht“, weiß Kleinschmidt. Er machte sich gestern gleich auf den Weg, um die kleinen Kunstwerke an die Verkaufsstellen zu verteilen.

www.summerjazz.de


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