Hunderte Transfers in die erste Liga

<strong>Thomas Kenntemich,</strong> Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn.<foto>Hartwig</foto>
Thomas Kenntemich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn.Hartwig

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02. Mai 2013, 01:14 Uhr

In den nächsten Wochen werden mehrere hundert Jugendliche ihre Ausbildung im Kreis Pinneberg erfolgreich beenden. Viele werden von ihren Betrieben übernommen - andere werden mit lukrativen Angeboten umworben. Der Wettbewerb um gute Fachkräfte beginnt. Im Mai und Juni stehen die alljährlichen Abschlussprüfungen an. Bis zum letzten Tag wird gelernt. Andere Themen werden oft verdrängt. Auch die Frage, wie es nachher weitergeht. Kann man im Unternehmen bleiben? Oder muss man sich um Alternativen bemühen? Auch viele Arbeitgeber schieben eine Entscheidung vor sich her. Man will erst die Prüfungsergebnisse oder die weitere Auftragslage abwarten. Abwarten ist für alle ein schlechter Rat. Weil immer häufiger Fachkräfte-Engpässe entstehen, sollten sich Arbeitgeber schnell entscheiden. Bei künftigem Bedarf sollte möglichst jeder Azubi übernommen werden. Top ausgebildet, jung und motiviert - und sogar mit betriebsspezifischen Kenntnissen - was will man mehr?

Auch die Azubis wollen loslegen. Lange haben sie gelernt - nun wollen sie Geld verdienen und ihren Lebenstraum erfüllen. Trotz großer Anstrengungen empfehle ich keine Pause. Jetzt ist man auf dem aktuellen Lernstand - und gute Stellen sind als erstes weg.

Arbeitgeber, die Fachkräftebedarf haben, melden in den nächsten Wochen verstärkt ihre Stellen bei der Arbeitsagentur. Und Azubis sollten sich umgehend arbeitssuchend melden. In der Jobbörse gibt es für alle Angebote. Der Transfermarkt ist eröffnet.

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