zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

18. Oktober 2017 | 07:59 Uhr

Schenefeld : Hunderte Kinder bei Verkehrstag

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Abwechslungsreiche Angebote bei 28. Auflage an der Gorch-Fock-Schule. Die Fachdienstleiterin der Stadt ist „sehr zufrieden“.

Viel Betrieb herrschte am Sonnabend beim Verkehrstag an der Gorch-Fock-Schule in Schenefeld. Mehrere hundert Kinder und Erwachsene schauten vorbei, um mit Spiel und Spaß Regeln und Verhaltensweisen im Straßenverkehr kennen zu lernen oder zu trainieren.

Geboten wurde einiges: Julia (5) und Kjell (5) genossen es, einen Bus mit Fingerfarben anzumalen. Arwen (6) entschied sich beim Kinderschminken für ein Raupenmotiv. Bei der Station der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Kleinen das Löschfahrzeug besichtigen. Des Weiteren genossen sie das Schlauchspritzen auf ein Löschhäuschen.

Die Polizei unterwies die Familien in das System der Zweiradcodierung, um Diebstahl vorzubeugen. Bei einem Fahrrad- und Rollerparcours konnten die Kids ihren Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen. „Die meisten Unfälle passieren an linksseitigen Radwegen“, wusste Polizistin Seike Brodersen. Stationen wie ein Quiz mit Tombola, Cafeteria und Busfahrten rundeten den Verkehrstag ab, den es bereits seit 28 Jahren gibt. Den Nachwuchs begeistert hat auch Puppentheater. Die Kinder lachten über Kasper und seinen Gegenspieler, den „Verkehrsschreck“. „Erfahrungsgemäß behalten die Kinder viel von der gesehenen Geschichte“, freute sich Hobby-Puppenspielerin Ulrike Hacker. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Polizisten Helge Hacker, gehört sie bei dem Verkehrstag bereits zum festen Puppentheaterensemble.

Für den Nachwuchs gibt es gelungene Übungen für das Verhalten im Straßenverkehr. „Alle Kinder hier im Land bleiben vor dem Kantstein stehen, schauen zuerst nach links, nach rechts, nach links, bevor sie gerade über die Straße gehen.“ Immer wieder wiederholt Hund Watschel sein Gedicht und die Köpfe der Lütten fliegen derweil abwechselnd in die passende Richtung.

Früher waren die Hackers an verschiedenen Schulen in Schleswig-Holstein unterwegs. Doch irgendwann gelang es mit damals drei Polizeipuppenbühnen nicht mehr, an allen Schulen aufzutreten. „Jetzt ist die die Bühne nur noch an Kitas vertreten“, so Helge Hacker. Er und seine Frau bieten ihren Service „inzwischen hobbymäßig und aus reiner Freude“ den Kindern an. Der kleinen Ebba (6) gefiel das Gedicht am besten. „Das kann ich mir gut merken.“ Vater Dirk Jürgens ist überzeugt, dass die Jungen und Mädchen vom Puppentheater profitieren. Ähnlich sieht das auch Christine Bahruth. „Ich glaube, dass die Kinder viel von dem Gesehen verwerten und bei den heimischen Spielen verarbeiten.“ Mutter Sandra Ring lobte den Einsatz der Beteiligten: „Ich finde es toll, dass die Stadt so etwas anbietet.“

Insgesamt hatte das Team von Arlette Janson, Fachdienstleiterin Kultur der Stadt Schenefeld, etwa 500 Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren in die Schule eingeladen. „Die Aula war brechend voll und das Wetter hat mitgespielt. Insgesamt bin ich mit der Veranstaltung sehr zufrieden“, freute sich Janson.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen