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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 04:13 Uhr

Bilsen : Hunderte besuchen das Kartoffelfest

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Drei Tage gab es ein großes Angebot an Produkten aus der Region.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Bilsen | Riesige Kohl-Exemplare packten Irinas und Alexander Pfeifer in den Einkaufswagen. Sie kauften das Gemüse bei dem dreitägigen Kartoffelfest, das der Händler Wilhelm Mohr auf dem Gelände des Betriebs Jahr für Jahr organisiert. „Wir legen den Kohl ein, er schmeckt wie Salat“, so die Pfeifers.

Hunderte Besucher strömten an allen drei Tagen auf das Festgelände. Gemüse und Pflanzen aus der Region wurden angeboten, Karussells drehten sich im Kreis, Livemusik war aus dem Zelt zu hören. Lose mit 10.000 Gewinnen, die die Feuerwehren Bilsen, Hemdingen und Langeln anboten, kamen bei den Besuchern gut an. Melanie Zielke aus Krempe kaufte zehn Lose bei Reimer Krohn und Helmut Hollstein (Feuerwehr Hemdingen), Maren Fürst aus Quickborn gleich 20 Stück bei Werner Thießen und Manfred Liebke (Feuerwehr Bilsen).

„Die Lose gehen weg wie warme Semmel“, so die Feuerwehrleute erfreut. Ebenso die Spitzkohlköpfe, Sellerie und Möhren, die etwa die Schwestern Wieslawa Olszanowska und Miroslawa Rotkowska aus Hamburg in Mengen orderten, weil sie viel günstiger als in Hamburg seien, wie sie sagten. „Der Kohl wird mit Speck gebraten, zusammen mit dem anderen Gemüse gibt das einen herrlichen Eintopf“, so die beiden. Ein Paar aus Alveslohe hatte den Einkaufswagen voller Porreestangen. „Zum Einfrieren“, sagten sie.

Ein Seemann aus Ellerau gönnte sich ebenso wie Kevin Jensen aus Bilsen ein Freibier und lauschte den flotten Klängen, mit denen „Willis Bananenband“ im Zelt die Gäste unterhielt.

Emmi Mandler sorgte dort am Bierstand für flüssigen Nachschub, pausenlos zapfte sie Bier in die Gläser. Am Riesengrill wendete das eingeschworene Team Reinhard, Hans, Gerd und August fröhlich die Bratwürste, um die lange Schlange am Tresen zu bedienen.

An anderen Buden wurden Spargelragout, Erbseneintopf und Spanferkel angeboten. Kinder konnten kostenlos Runde um Runde in den beiden Karussells drehen oder sich auf der Hüpfburg austoben. Sandra Holtmann kam eigens aus Lübeck zum Kartoffelfest. „Ich habe Schuhe und Lebensmittel eingekauft, und jetzt gönne ich mir einen bunten Blumenstrauß“, sagte sie. Eine üppig blühende Staude schleppte Hannelore Czich aus Moorrege ab. Die Händler zeigten sich mit der Kauflust der Kunden zufrieden.

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