Hollywood für den Betrieb

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01. Februar 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | "Du hier und nicht in Hollywood?" - für die Mitarbeiter von 25 Unternehmen im Kreis Pinneberg könnte diese scherzhafte Frage bald eine ganz andere Bedeutung bekommen. Denn ihre Chefs waren der Einladung des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste in den Veranstaltungsraum des A. Beig-Verlages in Pinneberg gefolgt, um sich über Unternehmenswerbung im Filmformat zu informieren. Klarer Vorteil des Imagefilms: "Er ist schnell. Lesen ist mühsam", erklärte Regisseur Michael Großmann. In nur zwei bis sechs Minuten kann so ein Film die wichtigsten Informationen des Unternehmens transportieren, Emotionen und Neugier wecken, Vertrauen schaffen. Als Hingucker für die eigene Internetseite, am Messestand, als Link auf Facebook oder Youtube, im Smartphone, Smart-TV und iPad, im Kino oder als "Digital Signage". Anhand von Beispielfilmen zeigte der Regisseur, wie so ein Film entsteht. Interessantes gabs unter dem Punkt "Rechte und Pflichten" zu hören - über Gema-Abgaben und zusätzliche Kosten durch die Künstlersozialkasse.An letztere fließen etwa vier Prozent der Filmkosten. Ohnehin: So ein Imagefilm ist nicht gerade preiswert. Mit 3000 bis 10 000 Euro muss der Unternehmer für einen einfachen Film rechnen. Extras wie Luftaufnahmen oder 3D-Animationen können das Ganze verteuern. Ist der Film fertig, fallen je nach Medium noch Kosten für die Verbreitung an. 300 bis 400 Euro kostet laut Großmann Kinowerbung in Elmshorn.

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