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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 17:20 Uhr

Höhere Steuern für Kummerfeld

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Politiker wollen über steigende Abgaben diskutieren

Den Kummerfeldern könnten demnächst Steuererhöhungen drohen. Die Fraktionen von SPD und CDU erklärten kürzlich während der Sitzung der Gemeindevertretung bereits, dass es bei den Beratungen für den Haushalt 2015 wohl auch um eine Anhebung der Abgaben gehen wird. Ansonsten würde die Gemeinde Zuschüsse des Landes riskieren, erklärte Uwe Hanspach (SPD, Foto).

Liegt der tatsächliche Hebesatz einer Gemeinde unter dem fiktiven Hebesatz des Landes (295 Punkte für die Grundsteuern A und B, 310 Punkte für Gewerbesteuer), wird der Kommune ein höheres als das reale Steueraufkommen angerechnet und dementsprechend fließen weniger Schlüsselzuweisungen. Bei der Gewerbesteuer liegt Kummerfeld bereits bei 310 Punkten, bei den Grundsteuern A (für landwirtschaftliche Flächen) und B (für Baugrundstücke) sind es dagegen nur 260 Punkte. Es sind aber nach Auffassung von Andreas Supthut (CDU) nicht nur die Vorgaben des Landes, die zum Handeln zwingen. Supthut stellte außerdem fest, dass auch die Kosten für die Pflichtaufgaben der Gemeinde immer höher werden.

Kredite in Höhe von 2,335 Millionen Euro sollen vor allem durch Einnahmen aus Grundstücksverkäufen im neuen Baugebiet im Bereich Prisdorfer Straße und Baumschulenweg abbezahlt werden. Die Darlehen waren erforderlich, damit Kummerfeld den Bau der Bilsbek-Schule finanzieren konnte. Die gemeinsame Grundschule der Gemeinden Prisdorf und Kummerfeld hat im August ihren Betrieb aufgenommen.

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