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Pinneberg/Kummerfeld : Hockeyplatz-Offerte aus Kummerfeld

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vorschlag: VfL Pinneberg soll mit dem KSV kooperieren.

Die Antwort hat nicht lange auf sich warten lassen: Weil der VfL Pinneberg in der Kreisstadt auf viele Hindernisse stößt, eine passende Fläche für einen Hockey-Kunstrasenplatz zu finden, macht Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU) in seiner Funktion als Gemeindevertreter VfL-Geschäftsführer Uwe Hönke jetzt ein Angebot.

„Ich freue mich über den Vorstoß des VfL, mit dem Umland ins Gespräch zu kommen, und greife ihn hiermit auf. Ich würde es begrüßen, wenn die Gemeinde Kummerfeld für den Kummerfelder Sportverein und den VfL gemeinsam einen Kunstrasenplatz stellen würde“, sagt der Politiker. Darüber müsse aber der Kummerfelder Gemeinderat entscheiden, betont Tiemann.

Wie berichtet, hat der VfL Pinneberg der Stadt ein Ultimatum gestellt. Bis Ende des Jahres soll die Standortfrage für einen Kunstrasenplatz geklärt sein. Es droht die Gefahr, dass die VfL-Hockeyspieler den Verein wechseln werden. Derzeit hat die Abteilung 225 Mitglieder. Hönke schloss deswegen auch Kooperationen mit dem Umland nicht mehr aus. Das sei er den Mitgliedern schuldig. Baukosten: etwa 270 000 Euro. Das Timing des VfL-Vorstoßes ist perfekt: „Im Kummerfelder Sportverein ist es seit einiger Zeit Thema, den Grandplatz in einen Kunstrasenplatz umzubauen“, sagt Tiemannn.

Ist das ein Angebot, das der VfL nicht abschlagen kann? „Wir sind grundsätzlich für alle Ideen und Vorschläge offen“, sagt Hönke. Kleines Hindernis: Der KSV möchte für die Fußballsparte einen Kunstrasenplatz. „Solch ein Rasen ist ungeeignet für Hockey. Der Ball würde darin liegen bleiben“, sagt Hönke. Umgekehrt würde ein Fußball auf einem Hockeyplatz mit kurzem Kunstrasen schneller laufen als normal. Doch es gibt eine Lösung: „Ein Multifunktionskunstrasen ist für beide Sportarten geeignet“, sagt Hönke.

„Die beiden Vereine könnten sich die Kosten teilen“, schlägt Tiemann vor. Aber auch eine andere Kostenaufteilung sei möglich. Den Standort am Ossenpadd, wo sich der Grandplatz befindet, hält Tiemann für ideal: „Pinneberg und Kummerfeld liegen eng beieinander“, sagt er. Und wenn erst die Westumgehung fertig sei, würde man noch schneller zum Sportplatz gelangen.

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erstellt am 22.Aug.2015 | 16:02 Uhr

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