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Kreis Pinneberg : Hitzerekord mit 31,7 Grad Celsius

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Laut Klimatologe Eckhard Möller war der Monat Juli der viertwärmste seit 1942.

Pinneberg | Sonnenanbeter sind in den vergangenen Wochen im Kreis Pinneberg voll auf ihre Kosten gekommen. Der Juli  hatte es in sich. Das geht aus den Angaben des Deutschen Wetterdiensts Hamburg hervor. Klimatologe Eckhard Möller erläutert: 19 Sommertage mit Temperaturen von mindestens 25 Grad Celsius wurden an der Wetterstation in Quickborn verzeichnet. „Das sind fast doppelt so viele wie im Schnitt der vergangenen 30 Jahre 1981 bis 2010.“ Mit einem Monatsmittel von 20 Grad Celsius sei der Juli der Viertwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Quickborn 1942 gewesen.

Der heißeste Tag 2014 war der 19. Juli mit einem Temperatur-Maximum von 31,7 Grad Celsius. Damit konnte der Hitzerekord der vergangenen Jahre allerdings nicht geknackt werden. Denn der lag am 9. August 1992 bei 36,7 Grad Celsius. In ganz Deutschland wurde die höchste Temperatur 2014 bisher mit 37,7 Grad Celsius am 9. Juni in Rheinau gemessen.

„Dieser Sommer hat auffällig viele warme Nächte“, so Möller. So habe die mittlere Nachttemperatur zwei bis drei Grad Celsius über den sonst üblichen Quickborner Durchschnittswerten von 11 oder 12 Grad Celsius gelegen.

Für die kommenden Tage sagt Diplom-Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes Jürgen Püschel Temperaturen um 25 Grad Celsius voraus. Durch die Wärme bleibe es jedoch wechselhaft. Die Wahrscheinlichkeit von Unwettern im Süden und Osten Deutschlands ist höher. „Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch in Pinneberg mal regnet.“ Prinzipiell bleibe das Sommerwetter erhalten, jedoch nicht so verlässlich wie in den vergangenen Tagen.

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erstellt am 06.Aug.2014 | 08:00 Uhr

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