Ensemble Achoir in Halstenbek : Hippiesongs und Emotionen im Gemeindezentrum Arche Noah

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Der ehemalige Jugendchor Achoir bescherte den Besuchern in der sehr gut besuchten Arche Noah ein stimmungsvolles Konzert.
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Der ehemalige Jugendchor Achoir bescherte den Besuchern in der sehr gut besuchten Arche Noah ein stimmungsvolles Konzert.

Konzert von Halstenbeks Ex-Kirchenmusiker Stefan Rasch und dem Ensemble Achoir

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10. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Halstenbek | Weder ist Stefan Rasch Kirchenmusiker in der Kirchengemeinde Halstenbek, noch ist der ehemalige Jugendchor Achoir aktiver Bestandteil des Gemeindelebens. Doch jüngst erinnerten die inzwischen erwachsenen Sänger an vergangenen Zeiten und veranlassten ihre Zuschauer zu stehenden Ovationen.

Hierzu trug vor allem ihr breit gefächertes, mit ausdrucksstarken Stimmen vorgetragenes Repertoire bei. Songs mit kirchlichen Inhalten und tollen Melodien erklangen ebenso wie emotionales Liedgut und Hippielieder. „Die Sänger bieten ein tolles Spektrum. Es ist schade, dass sie hier nicht mehr so oft auftreten“, bedauerte Bürgermeister Claudius von Rüden (SPD). Die jungen Erwachsenen seien eine Bereicherung für die Gemeinde.

Bevor die neun Sänger ihr Konzert eröffneten, drückten noch Pastor Malte Lei (kleines Foto) und Stefan Rasch ihre Freude darüber aus, das kleine Event in der Arche Noah zu veranstalten. „Auch wenn wir hier schon lange nicht mehr die Gottesdienste aktiv mitgestalten, ist die Arche Noah doch immer noch unsere Heimatgemeinde“, sagte Rasch.

Stefan Rasch begleitete den Chor auf dem Klavier.
Foto: frh
Stefan Rasch begleitete den Chor auf dem Klavier.

Lieder wie „Reign“ und „Open the eyes of my heart“ untermalten die Vortragenden mit passender Akzentuierung und gelungener Choreografie. Sebastian Sadowsky und Dörte Jüdes sangen gekonnt einzelne Solo-Passagen. Das Spektrum umfasste Titel wie „A mighty Fortress ist our god“ und „I will Survive“. Auch das Lied „In diesem Moment“ des 2016 an einem Hirnschlag verstorbenen Sängers Roger Cicero (45) brachten die Sänger einfühlsam zu Gehör.

„Es ist toll, dass die Jugendlichen so gute Musik machen“, lobte die ehemalige Kirchenmusikerin Monica Lundbeck. Sie kenne die Chormitglieder alle noch von früher, einige von ihnen seien schon bei „ihren Archespatzen“ gewesen.

Die intensiven drei Probenwochenenden des Chores vor dem Auftritt haben sich gelohnt. Rasch und sein Chor hoffen, häufiger mal Konzerte in der Heimatgemeinde, aber auch in Hohwacht, Eidelstedt und Winsen zu geben. Die in alle Himmelsrichtungen verteilten Studierenden müssen sich dabei der Herausforderung stellen, gemeinsame Termine zu finden. Den Zuhörern wie Singenden kam es jedenfalls so vor, als hätte Achoir nicht pausiert. Mit Zugaben endete das sehr gut besuchte Konzert.

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