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Anstoss - Die HSV-Kolumne : Hinten Beton, vorne Jungspunde

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unser Kolumnist Lars Zimmermann lobt den neuen HSV-Coach Mirko Slomka für seine Defensivtaktik. Die Verletzung von Rafael van der Vaarts ist für die Mannschaft ein Glücksfall.

Hinten Beton, vorne die Jungspunde Lasogga und Calhanoglu  – Kompliment, Mirko Slomka. Gleich im ersten Spiel hat er offenbar die Wende geschafft. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger van Bert van Marwijk hat Slomka verstanden, dass der verunsicherten Mannschaft nur eines hilft: Beton anrühren. Das Offensivspiel wurde ja sowieso schon irgendwann im vergangenen Jahr eingestellt. Slomka hat deshalb Abwehr und Mittelfeld mit geballter Defensivkraft gestärkt. Mit Rajkovic und Rincon setzt er auf Spieler, die dem Gegner auch einmal wehtun. Mit der Sicherheit hinten entstand plötzlich sogar wieder Vertrauen in das eigene Offensivspiel.

Slomka profitierte davon, dass ihm ein Problem abgenommen wurde. Die Verletzung van der Vaarts ist ein Glücksfall. Der Regisseur war aufgrund fehlender Fitness in den vergangenen Wochen ein Schwachpunkt. Dass van der Vaart anschließend in Interviews den Rest der Mannschaft niedermachte, dürfte das sowieso angespannte Betriebsklima nicht gerade verbessert haben.

Die erste Bewährungsprobe wartet auf Slomka, wenn der Niederländer wieder fit ist. Hat er den Mut, den Star auszubooten? Geht es nach Leistung, führt in der Offensivzentrale kein Weg an dem jungen Duo Lasogga und Calhanoglu vorbei.

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erstellt am 23.Feb.2014 | 15:11 Uhr

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