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Eggerstedt-Gelände : Hier verkauft Pinneberg die Kaserne

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Vertrag ist unterschrieben: Sieben Hektar Bauland hat die Stadt an die LEG veräußert. Der Investor zahlt 1,4 Millionen Euro und übernimmt die Erschließung.

Pinneberg | Der Weg für einen neuen Stadtteil auf dem Gelände der ehemaligen Eggerstedt-Kaserne ist frei. Bürgermeisterin Urte Steinberg unterzeichnete am Donnerstag die notwendigen Verträge mit der Landesentwicklungsgesellschaft aus Kiel (LEG). 1,4 Millionen Euro zahlt die Gesellschaft für sieben Hektar Bauland. Außerdem übernimmt die LEG die Erschließung des Geländes. Straßen bauen, Grünflächen anlegen, dafür müssen zirka acht Millionen Euro investiert werden.

Am Mittwochabend hatte der Hauptausschuss seine Zustimmung gegeben – mit einer Änderung: Die Zahl der Wohneinheiten ließen die Fraktionen auf maximal 250 festschreiben. Dies soll die Verwaltung auch in den Bebauungsplan einarbeiten.

Bürgermeisterin Urte Steinberg kommentierte ihre Unterschrift: „Ich bin sehr froh, dass der nächste Schritt zur Entwicklung der Kaserne gelungen ist.“ Mit der LEG habe man einen Investor, der über langjährige Erfahrung verfügt, derart große Flächen zu erschließen. „Durch Wohnungsbau werden wir eine Landschaft in einen wunderschönen neuen Stadtteil verwandeln“, so die Rathauschefin.

Auf dem ehemaligen Kasernengelände sollen 58 Einzelhäuser mit jeweils 600 Quadratmetern Grundfläche sowie 64 Doppelhaushälften entstehen. Dazu kommen 21 so genannte Stadtvillen. Dabei handelt sich um barrierefreie Mehrfamilienhäuser mit drei Stockwerken. Die Wohnungen darin sollen zwischen 70 und 100 Quadratmetern groß sein. Noch in diesem Jahr will die LEG damit beginnen, die alten Kasernengebäude abzureißen. Der erste Spatenstich für das neue Wohngebiet will das Unternehmen dann im Frühjahr 2015 setzen. Insgesamt plant die Landesentwicklungsgesellschaft 20 Millionen Euro in das Areal zu investieren.

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erstellt am 22.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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