Hier finden Eltern Unterstützung

Sie gehören zum Pinneberger Beratungsteam: Christiane Behnke (von links), Beate Rajnyn, Dörte Vaillant, Wiebke Lohse-Leowald, Anita Sieg, Daniela Twele und Gudrun Gaden.
Sie gehören zum Pinneberger Beratungsteam: Christiane Behnke (von links), Beate Rajnyn, Dörte Vaillant, Wiebke Lohse-Leowald, Anita Sieg, Daniela Twele und Gudrun Gaden.

shz.de von
11. Januar 2014, 00:34 Uhr

110 Seiten dick geworden ist das Jahresprogramm der evangelischen Familienbildung für 2014. Rund 3000 Angebote enthält es. Da dürfte kaum noch eine Frage unbeantwortet bleiben. Und weit weg sind die Hilfen meistens auch nicht: Außer der Zentrale in der Pinneberger Bahnhofstraße 18-22 gibt es 15 Außenstellen. Dazu kommt eine enge Kooperation mit acht weiteren Familienbildungsstätten im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. „9x klug“ heißt eine von allen gemeinsam konzipierte neue Vortragsreihe zu aktuellen Themen des Familienalltags.


8000 Exemplare liegen aus


8000 Exemplare des Programmhefts liegen inzwischen in Banken, Büchereien, Rathäusern, vielen Geschäften und natürlich in den Kirchengemeinden aus. Dazu kommt das Internet: Unter www.fbs-pinneberg.de kann man alles nachlesen und sich auch gleich anmelden.

Die Themen umfassen das gesamte Wissen, das früher einmal innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde, aber natürlich viel umfangreicher und weltoffener. Kochrezepte etwa, Bewährtes aus der Region ist dabei, aber auch Exotisches aus fernen Ländern.

Dann sind da unverzichtbare Antworten auf Fragen, mit denen sich Mütter und Großmütter junger Eltern noch gar nicht beschäftigen mussten: der kindliche Umgang mit Handy und Internet zum Beispiel. Dazu kommen oft komplizierte gesetzliche Regelungen, mit denen sich junge Eltern auskennen sollten. Etwa wenn es um Elterngeld und Elternzeit geht. Zu allem gibt es Vorträge oder Kurse oder auch informelle Zusammenkünfte zum Erfahrungsaustausch in „Eltern-Cafés“. Manches Angebot ist auch nur für Kinder, wie zum Beispiel der „Nähmaschinenführerschein“ oder die „Schneiderwerkstatt“. Ganz Kleine können noch vor der Kita in Gruppen mit dem „Langsam Großwerden“ anfangen. Für Größere gibt es Ferienangebote, bei einer Segelwoche auch mal mit dem Vater zusammen. Denn Menschen auch generationsübergreifend zusammenzuführen und Begegnungen über kulturelle und ethnische Grenzen hinweg zu schaffen ist außer der Vermittlung von nötigem Wissen ein wichtiges Ziel der evangelischen Familienbildung. Das gilt besonders auch für Menschen in Schwierigkeiten. „Niemand soll sich in belastenden Situationen alleine fühlen“, stellt das Programm lapidar fest. Unter der Leitung von Gudrun Gaden und Daniela Twele aus dem Fachbereich Eltern-Kind arbeitet ein großes Team haupt- und ehrenamtlicher Helfer zusammen, um diese Aufgabe immer wieder neu zu bewältigen.

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