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Bundesweiter Blitzmarathon : Hier blitzt es im Kreis Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ende April kontrolliert die Polizei wieder in einer bundesweiten Aktion die Einhaltung von der Höchstgeschwindigkeit.

Kreis Pinneberg | Die Landespolizei Schleswig-Holstein bereitet sich derzeit auf den nächsten Blitzmarathon vor. Bundesweit werden bei dieser Aktion die Geschwindigkeit von Fahrzeugen gemessen und bei Übertretungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit Bußgeldverfahren eingeleitet. In Schleswig-Holstein werden am Donnerstag, 21. April, in der Zeit von sechs bis 22 Uhr etwa 192 Polizisten im Einsatz gegen zu schnelles Fahren sein. 75 Messpunkte sind in Schleswig-Holstein geplant, im Kreis Pinneberg wird an zwölf Stellen die Geschwindigkeit überprüft.

Kontrolliert wird in Bönningstedt an der Kieler Straße, in Moorrege an der Wedeler Chaussee und in Tornesch in der Friedland Straße. In Pinneberg wird in den Straßen Friedrich-Ebert-Straße, Wedeler Weg und an der A23 geblitzt. In Quickborn kontrolliert die Polizei in der Ulzburger Landstraße und auch in Barmstedt (Erlengrund) und Westerhorn (Bahnhofstraße 64) werden Messgeräte aufgebaut. In Elmshorn wird an drei Stellen gemessen. So sind Kontrollen an den Kreuzungen Klostersande/Blücherstraße und Gärtnerstraße/Gerhardstraße geplant. Auch am Rethfelder Ring werden Temposünder registriert. Eine Liste mit allen stationären und teilstationären Messpunkten im gesamten Bundesland wird im Internet und auf der Facebookseite der Landespolizei veröffentlicht.

Neben den statischen Messstellen werden vorrangig auf Bundes- und Landesstraßen sowie auf den Autobahnen A1, A7, A20 und A21 auch Videowagen der Polizei zum Einsatz kommen. Neben Verstößen gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit registrieren die Videowagen auch zu geringe Sicherheitsabstände zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Foto: stepmap

Im Jahre 2015 starben auf Deutschlands Straßen 3475 Menschen. Die Landespolizei Schleswig-Holstein registrierte im Jahr 2015 12.689 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Bei diesen Unfällen wurden 107 Menschen getötet und 16.409 Menschen verletzt.

Laut Polizei sei dafür in den meisten Fällen eine zu hohe Geschwindigkeit verantwortlich. „Sinn und Zweck des Blitzmarathons ist es, den Zusammenhang zwischen überhöhter Geschwindigkeit und Unfällen ins Bewusstsein zu rufen“, sagt Jürgen Börner von der Pressestelle der Landespolizei. Auch der Innenminister Schleswig-Holsteins Stefan Studt äußert sich in einer Pressemittelung der Polizei zu den Zielen der Aktion: „Der Blitzmarathon ist nicht zuletzt wegen seines großen öffentlichen Aufmerksamkeitswerts geeignet, das Bewusstsein der Autofahrer für die jeweils richtige Geschwindigkeit zu schärfen.“

Beim vergangenen Blitzmarathon 2014 waren 98581 Fahrzeuge überprüft worden. In 4644 Fällen lag die gemessene Geschwindigkeit über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Die Beanstandungsquote von 4,71 % war laut Landespolizei weniger als halb so hoch wie an durchschnittlichen Tagen, was die Beamten auf die öffentliche Bekanntgabe der Messstellen zurückführte. Wegen des G7-Gipfels hatte es 2015 keinen bundesweiten Blitzmarathon gegeben.

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erstellt am 15.Apr.2016 | 10:00 Uhr

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