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Neue Serie zum Familientag : Heute: Ein Arzt, der zur Motorsäge greift

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Immer Mittwochs zeigen wir, welchen Berufen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Pinneberg nachgehen.

von
erstellt am 03.Mai.2017 | 11:30 Uhr

Kreis Pinneberg | Sie sind zur Stelle wenn es brennt, helfen bei Überschwemmungen und nach Unfällen oder wenn die Katze nicht vom Baum herunterkommt: Die ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden sind Helden des Alltags und an 365 Tagen im Jahr einsatzbereit. Dabei haben die Feuerwehrmänner und -frauen auch noch einen Alltag fernab der Wehr. Sobald ein Alarm eingeht, eilen sie zur Wache, springen auf die Fahrzeuge und an der Einsatzstelle riskieren sie mitunter ihr Leben, um Menschen zu helfen, die sie gar nicht kennen. Dabei ist es egal, ob es an ihrem freien Tag früh morgens ist und sie ausschlafen könnten oder abends, wenn mit Freunden eigentlich gerade der Grill angezündet werden sollte – oder sie tagsüber ihrem Beruf nachgehen.

Unter den etwa 3000 Mitgliedern des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) Pinneberg sind Köche und Ärzte, Bankkaufleute und Schornsteinfeger, Landwirte und Pastoren. Einige Kameraden der Wehren aus dem Kreis Pinneberg stellen wir Ihnen, liebe Leser, ab heute jeden Mittwoch in Ihrer Wochenzeitung vor.

Los geht es mit David Dalek von der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn. Der Facharzt für Anästhesie ist 2002 in die Wehr eingetreten. „Das war noch in einem kleinen Dorf in Niedersachsen. Dort war es einfach klar, dass man zur Feuerwehr geht“, erinnert sich der 34-Jährige. Zum Studium in Hamburg zog Dalek nach Schenefeld. „Die Feuerwehr habe ich da als Ausgleich fürs Studieren entdeckt“, berichtet er. Und warum ist er bei der Feuerwehr geblieben? „Wegen der Kameradschaft“, antwortet Dalek. „Und weil man Menschen helfen kann.“ Für den Kreisfeuerwehrverband ist der Quickborner als medizinischer Berater tätig.

 

Viele von Daleks Kameraden haben bei der Jugendfeuerwehr angefangen. Und die Jugend im Blick hat im Kreis Pinneberg wohl niemand so gut wie der Kreisjugendring (KJR) Pinneberg. Er ist der verlässliche Partner für die Jugendverbände im Kreis mit ihren etwa 60  000 Mitgliedern. Der KFV und der KJR sind also zwei starke Partner für den Nachwuchs. Da trifft es sich, dass beide dieses Jahr Geburtstag feiern: Der KFV hat in diesem Jahr 125-jähriges Jubiläum, der KJR wird 70 Jahre alt. Gemeinsam mit beiden Institutionen feiert der A. Beig-Verlag, unter anderem Herausgeber dieser Zeitung, den Familientag.

Am Sonntag, 10. September, wird gleich doppelt Geburtstag gefeiert: Der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg feiert sein 125-jähriges Bestehen und der Kreisjugendring Pinneberg seinen 70. Geburtstag. Als dritter Veranstalter ist der Pinneberger A. Beig-Verlag dabei. Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Alte Bundesstraße 10, wird es in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Konzerte auf mehreren Bühnen, viele Imbissstände und jede Menge Spiel- und Spaßaktionen geben. Alle Infos finden Sie hier.
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