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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 20:50 Uhr

Herzlichen Glückwunsch, Maestro!

vom

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erstellt am 07.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Rellingen/Salzburg | Hobbies. Nein. Hat er keine. Sein Beruf sei sein Hobby. Eindrücklicher kann die Leidenschaft eines Menschen nicht auf den Punkt gebracht werden. Luz Leskowitz ist ein Vollblutmusiker. Heute feiert der Salzburger seinen 70. Geburtstag. Irgendwo auf dem Globus, mit Freunden, mit Weggefährten, auf der Bühne. Wo sonst?

Leskowitz, der seit 1986 von Beginn an in Rellingen dem populären Maifestival seinen Stempel und Geschmack aufgedrückt hat, verriet in einem Interview für das österreichische Medium Algoprint sein Rezept für eine erfolgreiche Karriere: "Ich habe alle meine Vorhaben mit vollem Einsatz und mit Herz verwirklicht. Außerdem habe ich die Gabe, an den verschiedensten Orten gut zu schlafen, was für einen Musiker, der viel auf Reisen ist, nicht unerheblich ist."

Leskowitz ist ein Rastloser. Auf allen Erdteilen, vorzugsweise in Russland und Japan, unterwegs. Immer dabei: seine wertvolle "Ex-Prihoda Stradivarius" aus dem Jahre 1707. Sein Ding: die Organisation von internationalen Festivals. In Deutschland und Österreich. Beispielsweise die Internationale Musikfestwoche auf Schloss Berleburgund die Andernacher Musiktage auf Burg Namedy.

"Ich beginne nur etwas, von dem ich weiß, dass es von Erfolg gekrönt sein wird." Worte von Luz Leskowitz, die auf das 1979 von ihm geformte eigene Ensemble, die Salzburger Solisten, ohne Wenn und Aber übertragbar sind. Unterricht bei Vasa Prihoda und bei Ricardo Odnoposoff an der Musikakademie Wien, bei Ernst Wallfisch in Salzburg und Luzern sowie bei Yehudi Menuhin in London: Leskowitz war Eleve bei den Großen, und spielte im Duo sowie im Kammerensemble mit den Legenden: Wilhelm Kempff, Jörg Demus, Jeremy Menuhin, Igor Oistrakh, Heinrich Schiff, Mstislav Rostropovitsch, Karl Leister, dem Bartók-Quartett.

Leskowitz ist auch ein unermüdlicher Lehrer, ein Weitergeber seines Wissens an den Nachwuchs. Ein Vorbild. Herzlichen Glückwunsch, Maestro.

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