Schietwetter beim Weinfest : Herbe Einbußen für Winzer

FürSönke Hansen und seine Ehefrau Britta Oldenburg-Hansen ist das Weinfest eine wichtige Einrichtung für die Stadt mit großer Strahlkraft.
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FürSönke Hansen und seine Ehefrau Britta Oldenburg-Hansen ist das Weinfest eine wichtige Einrichtung für die Stadt mit großer Strahlkraft.

26. Weinfest: Fans feiern trotzdem gut gelaunt auf dem Drosteiplatz.

shz.de von
03. Juli 2017, 16:00 Uhr

Pinneberg | Viele Fans ließen sich vom Regen nicht abhalten, das 26. Weinfest in Pinneberg zu besuchen. Winzern und Weinfreunden machte am Donnerstag, Freitag und Sonnabend das regnerische Wetter aber deutlich zu schaffen. Erst am Sonnabendnachmittag klarte es allmählich auf und das Volksfest konnte seine ganze Strahlkraft entwickeln. Die Winzer Wolfgang Janson und Annette Hochgesand zeigten sich an den ersten beiden Tagen wenig begeistert. „Es gab über all die Jahre viele verregnete, aber auch schöne Jahre“, sagte Janson. Die am Donnerstag und Freitag entstandenen Einbußen seien auch an den restlichen Tagen nicht wieder auszugleichen.

Die Weinfreunde besuchten das Volksfest aber umso zahlreicher am Sonnabend, um leichte weiße und schwere rote Tropfen zu genießen. Die CDU-Abgeordnete Kerstin Seyfert freute sich wie Linda Brandt aus Borstel-Hohenraden, alte Freunde auf dem Fest zu treffen.

1000 Besucher strömten zur Veranstaltung der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg, um die Erzeugnisse der 20 Winzer zu genießen. 140 Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft finanzierten die Kosten ohne Hilfe von Sponsoren aus ihren Beiträgen. „Es handelt sich um die älteste bestehende Veranstaltung seit 26 Jahren“, sagte Susan Burmester von der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg. Die Geschäftsleute veranstalteten die ersten Feste noch auf dem Lindenplatz. Nachdem die Anfragen seitens der Winzer zunahmen, verlegte die Gemeinschaft die Veranstaltung auf den Drosteiplatz.

„Beim Weinfest handelt es sich um eine feste Einrichtung in Pinneberg“, betonte der ehemalige VfL-Geschäftsführer Sönke Hansen. Er schätzt am Fest wie Ehefrau Britta die gesellige Komponente. Sie begegneten hier Menschen, die sie mitunter jahrelang nicht gesehen hätten. Der ehemalige Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft, Ben Pape, äußerte sich ähnlich. Wer Pinneberg als „trostlos“ bezeichne, werde beim Weinfest eines Besseren belehrt. Weinkönigin Denise Klaukien betonte, dass sie das Event fest mit ihrer Heimat Pinneberg verbinde.

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