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Region Pinneberg in Kürze : +++ Helmut Schmidt gewürdigt +++ Land beteiligt sich mehr an Flüchtlingshilfe +++ Grabschänder in Elmshorn unterwegs +++

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unfälle, Feuer, Politik, Veranstaltungen, Vereinsleben und Nachrichten im Kreis Pinneberg – hier fasst shz.de zusammen, was heute wichtig ist.

Hamburg Abschied von dem „größten Sohn der Hansestadt“: Mit einem Staatsakt in Hamburg hat Deutschland Altkanzler Helmut Schmidt gestern die letzte Ehre erwiesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-US-Außenminister Henry Kissinger und  Bürgermeister Olaf Scholz würdigten Schmidt im Michel in sehr persönlichen Erinnerungen als einen besonderen Menschen, dessen Tod eine „herbe Zäsur“ darstelle. Merkel sagte zum Abschluss ihrer Ansprache an die Trauergäste: „Lieber Helmut Schmidt, Sie werden uns fehlen.“

Schleswig-Holstein Im Tauziehen um die Verteilung der Kosten für die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein haben Land und Kommunen gestern einen Durchbruch erzielt. Danach nimmt das Land den Kommunen mehr Kosten ab als bisher. So trägt es für die Dauer des Asylverfahrens künftig 90 Prozent der Kosten. Danach greift wieder der bisher generell geltende Schlüssel von 70 Prozent Land und 30 Prozent Kommunen. Zudem zahlt das Land für jeden Asylbewerber vom 1. März 2016 an eine sogenannte Integrationspauschale von 2000 Euro.

Elmshorn „Das nenne ich Grabschändung. Da habe ich keinerlei Verständnis für.“ Ein Besucher des evangelischen Friedhofs schüttelt empört den Kopf. Immer wieder verschwinden von den Gräbern auf den Elmshorner Friedhöfen einzelne Blumen, Sträuße und Gestecke. Dabei geht es nicht um große finanzielle Werte. Aber was die Bürger an den Diebstählen so aufregt, ist die Pietätlosigkeit, „einen Toten zu beklauen“, wie eine Frau sagt. Auch die Verwalter der kirchlichen und städtischen Friedhöfe sagen, dass immer wieder Blumen von den Gräbern geklaut werden.

Wedel Zähler ablesen und wechseln: Zwei Leistungen, die die Stadtwerke Wedel an Fremdfirmen vergeben haben. Beide sorgen dieser Tage für Irritationen und Verunsicherung bei Kunden. Statt der altbekannten Ableser kommen neue ins Haus. Unglücklich vor dem Hintergrund erst wenige Wochen alter Abzocke-Warnungen der Stadtwerke, so Eigentümergemeinschafts-Vertreter Manfred Decker. Zudem erweckt eine unvollständige und nicht autorisierte Ankündigung eines Zählerwechsels den Eindruck eines Betrugsversuchs.

Pinneberg Die Mitglieder des Tandem-Clubs Weiße Speiche kämpfen weiter um ihr Vereinsheim in Pinneberg. Wie berichtet, will die Stadt das Grundstück Am Hafen verkaufen. Doch Verwaltung und Politik wollen das Areal nicht an den Tandem-Club veräußern. Gründe werden nicht genannt. Heftige Kritik kommt jetzt von Hermann Winkelmann, Vorsitzender des Marcus-Hermann-Petersen-Fonds, der für den Verein gespendet hat. Winkelmann spricht von einem Ränkespiel, das auf dem Rücken des Vereins ausgetragen wird.

Quickborn Mit der Initiative „Willkommen in Schleswig-Holstein – Bücher und Spiele speziell für Flüchtlinge“ wollen die Büchereizentrale und der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein Flüchtlingen den Zugang zu deutscher Sprache und Kultur erleichtern. Dabei statten die Initiatoren, finanziell unterstützt von den Sparkassen des Landes, bis Weihnachten insgesamt 63 Bibliotheks-Standorte im Land mit sogenannten Medienboxen aus. Gestern war Quickborn an der Reihe. Die Materialien können in Sprachkursen zum Einsatz kommen.

Schenefeld Für Schenefelds Grüne ist das Thema noch längst nicht vom Tisch: Sie fordern eine Verkehrsberuhigung für den Wiesengrund und einen Teilbereich des Sülldorfer Wegs. „Wir unterstützen die wiederholt vorgetragenen Forderungen der Anwohner nach Einrichtung einer Spielstraße“, heißt es in einem entsprechenden Antrag, über den die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 26. November, beraten sollen. Die Pinneberger Kreisverkehrsbehörde habe das Vorhaben bislang abgelehnt.

Barmstedt Eine Disco, ein Café für Jugendliche und eine zweite Jugendhütte: Das wünschen sich die Jugendlichen, die zum Jugendforum in Barmstedt gekommen waren. Unter der Leitung von Stadtjugendpfleger Martin von Aspern konnten die jungen Barmstedter sich äußern, wie jugendfreundlich die Stadt ist und was verbessert werden sollte. „Für 16- bis 18-jährige gibt es hier nichts“, bemängelte Christos (16). Auch Anja (17) würde ein Café ohne Beisein von Jüngeren gut finden. „Die Türen des Jukids stehen euch offen“, so von Aspern.

Der A. Beig-Verlag fasst an dieser Stelle jeden Morgen die wichtigsten Meldungen seiner sechs Tageszeitungen im Kreis Pinneberg zusammen. Zwischen 5.30 Uhr und 10 Uhr erfahren Sie hier in Kürze, worüber gesprochen wird. Pinneberger Tageblatt, Quickborner Tageblatt, Schenefelder Tageblatt, Wedel-Schulauer Tageblatt, Barmstedter Zeitung und Elmshorner Nachrichten erscheinen mit Hintergründen montags bis sonnabends. Zusätzlich erscheinen die kostenlose Sonntagszeitung „tip – Tageblatt am Sonntag“ sowie die Wochenzeitung „Der Mittwoch“.
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