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Helgoland bleibt auch im November das beliebteste Urlaubsziel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

von
erstellt am 21.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Im November des vergangenen Jahres haben sich die Nordseeinsel Helgoland und die Eulenstadt Quickborn ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert – und zwar bei der Anzahl an Übernachtungen. Dabei hatte die 1400 Bürger umfassende Gemeinde inmitten des Meeres die Nase leicht vorn. 5923 Gäste registrierte das Statistikamt Nord in seinem gestern vorgelegten Bericht. In der Stadt am Rand zum Kreis Segeberg waren es 5436. Allerdings handelte es sich bei den Übernachtungen in Quickborn weniger um die von Urlaubern. Der Bericht offenbart nämlich, dass die Zahl der Ankünfte in der Stadt deutlich höher waren als die an der Langen Anna: 3220 Menschen haben im November 2013 in der knapp 20 000 Einwohner großen Kommune eingecheckt, auf Helgoland waren es lediglich 1597. Im Jahresdurchschnitt verweilen Besucher der Düne und der Hauptinsel 3,6 Tage auf dem Meer, in der Eulenstadt nur 1,6 Tage.

Im Vorjahreszeitraum sah es hingegen noch anders aus: Im Vergleich zum November 2012 sank nämlich die Anzahl der Ankünfte in Quickborn um 13,8 Prozent und die der Übernachtungen um 9,6 Prozent. Die Hochseeinsel verzeichnete indes ein Plus: 0,6 Prozent mehr Ankünfte und 51,3 Prozent mehr Übernachtungen.

Unterm Strich lag die Anzahl an Übernachtungen bis Monatsende bei 544 155 Personen. Sollten im Monat Dezember noch 12 774 in den Städten des Kreis Pinneberg oder Helgoland dazu gekommen sein, hätte die Region einen neuen Rekord zu verzeichnen. Denn die Anzahl an Übernachtungen im Jahr 2012 lag bei 556 929. Die Daten liegen laut Statistikamt Nord allerdings noch nicht vor.

Zu den Gewinnern bei den Übernachtungszahlen zählten im November außer Helgoland die Stadt Elmshorn (+4 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum), Pinneberg (+3,2 Prozent), Rellingen (+2,1 Prozent), Uetersen (+1,2 Prozent) und Wedel (+0,6 Prozent). Außer Quickborn verlor auch Barmstedt: Der Rückgang an Übernachtungen in der Schuhmacherstadt betrug im November -12,7 Prozent.

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