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Pinneberger Tageblatt

15. Dezember 2017 | 19:06 Uhr

Schenefeld : Heiterer Start ins neue Jahr

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

300 Gäste kommen zum Neujahrsempfang der Stadt Schenefeld. Georg Martinsteg wurde als "Mensch des Jahres" geehrt.

Die Stimmung beim Neujahrsempfang der Stadt Schenefeld war wie in den Vorjahren heiter und gelöst. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof und Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski haben sich gefreut, ihren Paarlauf nach "schwerem, aber fairen Wahlkampf" fortsetzen zu können. Im Verlauf des Empfangs trugen die nach und nach geöffneten 30 Flaschen Sekt zur fröhlichen Stimmung bei.

Gudrun Bichowski erinnerte an Studienergebnisse 2013: "Die zufriedensten Menschen leben in Schleswig-Holstein." "Toll", habe sie sich beim Lesen gedacht, nun haben wir nicht nur die glücklichsten Kühe, sondern auch die glücklichsten Menschen. Das Ergebnis konnte sich die Bürgervorsteherin jedoch erklären – ganz im Gegensatz zu den Verfassern der Studie. Sie sprachen von Schleswig-Holstein als einem der ärmsten Bundesländer - mit nicht so guter Gesundheitsversorgung und wenig attraktiven Kulturangebot.

Bichowski machte die norddeutsche Mentalität für das Abschneiden verantwortlich: "Die Norddeutschen lieben ihre Arbeit mehr als der Durchschnittsbürger und können Stress und Arbeit gut miteinander verbinden". Auch in ihrem Umfeld trifft sie immer wieder auf "zufriedene und glückliche Menschen". Doch sie kam auch auf ernstere Themen zu sprechen. Es gelte jetzt und zukünftig, "Finanzplanungen mit Augenmaß" zu beschließen.

Die Bürgermeisterin lobte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld. Sie opferten ihre Freizeit für die Sicherheit der Bürger und seien 365 Tage abrufbereit. Auch die mit einer "atemberaubenden Geschwindigkeit" entstandene Tafel mit 170 aktiven Mitgliedern hob sie hervor. "Sie alle sind für mich Menschen des Jahres 2013", so Küchenhof.

Als Ehrenpreisträger 2013 wurde der Glücksgriff – der soziale Kreislauf mit Ingrid Pöhland an der Spitze – geehrt. Zweck des Vereins: die Kinder- und Jugendhilfe. 43 Helfer kümmern sich darum, soziale Projekte - wie das Verteilen von Obst an Schulen sowie dort eine nachhaltige Präventionsarbeit – zu finanzieren. Dabei hilft der Verkauf von Anziehsachen aus dem Second-Hand-Kaufhaus an der Lornsenstraße.

Ebenfalls geehrt wurde der von den Lesern des Tageblatts als "Mensch des Jahres 2013" für den Kreis Pinneberg ausgezeichnete Georg Martinsteg (83). Seit sieben Jahren erfreut er, immer unterstützt von seiner Frau Ursula, sein Publikum mit plattdeutschen Geschichten. Bereichert mit Vorträgen von Sternsingern, Harfenspielerin Lena Petersen und einer Ansprache von Emil Jänicke, Bürgermeister von Jukshausen (Jugendprojekt), endete die Veranstaltung. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Kai Vogel und Landrat Oliver Stolz schauten kurz vorbei, bevor sie zu weiteren Empfängen enteilten.

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