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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 12:47 Uhr

Heiß und feucht: Quer durch Bhutan

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Extremläufer Uwe Schinz ist wieder unterwegs: Diesmal in Südasien / 200 Kilometer in sechs Tagen und 3600 Metern Höhe

Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit, Steigungen bis in eine Höhe von 3600 Metern hinauf und ein steiniger, holpriger Untergrund: Das alles erwartet den Extremläufer Uwe Schinz in den nächsten sechs Tagen. Der Heistmer hat sich nach Südasien aufgemacht, um die bisher größte Herausforderung seiner Läuferkarriere anzugehen: den Extrem-Crosslauf durch Bhutan. „Bei solchen Läufen ist die Zeit uninteressant“, sagt Schinz gut gelaunt wenige Tage bevor es losgeht. Und präzisiert: „Mit 62 sowas zu schaffen und gesund zu überstehen, ist das Größte für mich.“

Der Crosslauf durch Bhutan wird zum zweiten Mal veranstaltet. Zusammen mit 38 Sportlern läuft Schinz die 200 Kilometer in sechs Etappen durch Reisfelder hindurch, an mehreren Tempeln vorbei, über schmale hohe Hängebrücken, durch Geröllfelder hindurch und vorwiegend in Gegenden hinein, wo keine Straßen mehr hinführen. Die Versorgung der Läufer wird mit Eseln und Pferden organisiert, zweimal übernachten die Teilnehmer in buddistischen Tempeln, Zielort ist der bekannte Tempel „Taksang“ (Tigernest), weiß Schinz.

Was ihn sonst so erwartet, weiß er nicht genau, sagt Schinz und lacht. Aber er hat sich vorbereitet. Zuletzt mit einem Heidschnuckenlauf – 113 Kilometer in 14.59 Stunden (Platz 6), dabei verbrauchte er mehr als 10 000 Kilokalorien, so zeigte es seine Uhr an. Und mit dem Husum-Eckernförde-Lauf. Der ging über 61,5 Kilometer. Am 7. Juni ist Schinz zurück, hoffentlich gesund und glücklich.

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