Wundenlecken bei der SPD : Heftige Niederlage für Rossmann

Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann und  Landtagsabgeordnete Beate Raudies beobachteten die Prognosen.
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Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann und Landtagsabgeordnete Beate Raudies beobachteten die Prognosen.

Betrübte Gesichter in Elmshorn: Bei der SPD-Wahlparty wollte Ernst Dieter Rossmann seine Enttäuschung über den Wahlausgang nicht verbergen.

shz.de von
23. September 2013, 12:00 Uhr

„Gegen so eine schwarze Welle kann man nichts machen.“ Die Enttäuschung über den Wahlausgang war Ernst Dieter Rossmann deutlich anzumerken. Mit einem klaren Abstand musste sich der SPD-Bundestagsabgeordnete aus Elmshorn seinem Konkurrenten Ole Schröder (CDU) geschlagen geben. Lediglich in seiner Heimatstadt lag Rossmann vor dem Christdemokraten. „Die CDU hat sich im Wahlkampf wenig mit politischen Themen auseinander gesetzt. Wir als SPD sollten dabei bleiben, das Politische nach vorn zu stellen“, forderte Rossmann bei der Wahlparty im Elmshorner Restaurant Im Winkel auf.

Mehr als 50 Sozialdemokraten, darunter die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies, hatten sich dort eingefunden. Als das erste Ergebnis aus Bevern bekannt wurde, stellte Rossmann fest: „Das sieht doch ganz manierlich aus.“ Immerhin hatte die SPD in der CDU-Hochburg mehr Erststimmen gewonnen als vor vier Jahren. Rossmann appellierte an das Durchhaltevermögen: „Wer heute lange genug hier bleibt, bekommt auch einen roten Korn.“ Doch die Gesichter wurden immer länger, lediglich als die Ergebnisse aus Elmshorn bekannt wurden, gab es Applaus. Rossmann: „Im Wahlbezirk der KGSE habe ich jedes Haus abgeklappert.“ SPD-Kreistagsfraktionschef Hans-Helmut Birke lobte: „Ernst Dieter hat sich mit unglaublicher Intensität gekümmert.“

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