Nach starker Rauchentwicklung : Havarierter Frachter: Löscharbeiten auf „Purple Beach“ beendet

Der Notfall-Hochseeschlepper „Nordic“ und das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ am Mittwoch am brennenden Frachter „Purple Beach“ in der Nordsee bei Helgoland.
Der Notfall-Hochseeschlepper „Nordic“ und das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ am Mittwoch am brennenden Frachter „Purple Beach“ in der Nordsee bei Helgoland.

Am vergangenen Montag war der Düngemittel-Frachter „Purple Beach“ auf der Nordsee in Not geraten. Eine große Rauchwolke erfordete aufwendige Löscharbeiten.

shz.de von
31. Mai 2015, 10:51 Uhr

Cuxhaven | Knapp eine Woche nach der Havarie auf dem Düngemittel-Frachter „Purple Beach“ sind die Löscharbeiten am Sonntagmorgen gestoppt worden. „Es gibt keine Rauchentwicklung mehr“, sagte der Sprecher des Havariekommando in Cuxhaven, Michael Friedrich.

Die unter der Flagge der Marshallinseln fahrende „Purple Beach“ war am Montagabend etwa 30 Kilometer westlich von Helgoland auf Reede in Not geraten. Die Besatzung hatte den betroffenen Laderaum abgeriegelt und mit Kohlendioxid geflutet, um einen möglichen Brand zu löschen. Allerdings ist nicht klar, ob für die Rauch- und Hitzeentwicklung Feuer oder eine chemische Reaktion verantwortlich ist. Die 22-köpfige Crew und ein Brandbekämpfungsteam waren zu Untersuchungen in Krankenhäuser geflogen worden. Sie konnten es mittlerweile wieder verlassen.

Im Tagesverlauf sollten Experten an Bord gehen, um das Ausmaß der Schadstoffbelastung zu messen. Außerdem werde der Laderaum noch geflutet, damit die Temperatur auf dem Schiff weiter sinkt.

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