„Purple Beach“ vor Helgoland : Havarierter Düngemittel-Frachter auf dem Weg nach Wilhemshaven

Die Purple Beach aus der Helikopter-Perspektive: Die Bergungskräfte wurden letzte Woche mit Hubschraubern zum havarierten Frachter gebracht.
Die Purple Beach aus der Helikopter-Perspektive: Die Bergungskräfte wurden letzte Woche mit Hubschraubern zum havarierten Frachter gebracht.

Nach den spektakulären Bergungsarbeiten bringen zwei Schlepper den Frachter „Purple Beach“ zum Notliegeplatz.

Avatar_shz von
01. Juni 2015, 10:54 Uhr

Der vor einer Woche in Not geratene Düngemittel-Frachter „Purple Beach“ ist nach erfolgreichen Löscharbeiten auf dem Weg nach Wilhelmshaven. Das Havariekommando in Cuxhaven, das den Einsatz koordiniert, wies dem 192 Meter langen Schiff einen Notliegeplatz im Jade-Weser-Port zu.

Die Besatzung des unter der Flagge der Marshall-Inseln für eine Hamburger Reederei fahrenden Schiffs hatte am vergangenen Montag Hitze- und Rauchentwicklung in einem Laderaum bemerkt. Mit mehreren Tausend Tonnen Seewasser gelang es, die chemische Reaktion oder den Brand zu stoppen. Was genau in dem mit rund 6000 Tonnen Düngemittel gefüllten Laderaum passiert war, ist weiter unklar.

Zwei Schlepper und zwei Mehrzweckschiffe begleiten die „Purple Beach“ mit vier Bergungsexperten an Bord auf der Fahrt von seinem Ankerplatz etwa 30 Kilometer westlich von Helgoland. Die Ankunftszeit im Hafen sei von den Wetterbedingungen abhängig, teilte ein Sprecher des Havariekommandos am Montag mit.

Sie mögen Helgoland? Dann wird Sie auch unsere Multimedia-Reportage über die Seenotretter der DGzRS auf dem "Roten Felsen" interessieren. Sie finden die Reportage unter helgoland.shz.de
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen