"Haushalt bleibt wichtigstes Thema"

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28. Mai 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | "Die Pinneberger haben honoriert, dass sich endlich etwas bewegt." Das erfreuliche Wahlergebnis von 35,9 Prozent führt CDU-Chefin Natalina Boenigk darauf zurück, dass ihre Partei zuletzt viele langjährige Baustellen in Pinneberg - wie die Zukunft des Eggerstedt-Geländes - anging. Für Boenigk ebenfalls entscheidend: "Wir haben den Bürgern immer deutlich gesagt, was geht und was nicht geht." Pinnebergs klamme Haushaltssituation wird auch in den kommenden fünf Jahren das wichtigste Thema bleiben, ist sich die CDU-Chefin sicher. Als nächstes steht die konstituierende Fraktionssitzung auf dem Programm. Die Christdemokraten wählen dabei nicht nur ihre Fraktionsspitze. Als stärkste Partei im Rat bestimmen sie auch Bürgervorsteher und Ersten Stadtrat. Boenigk: "Ich würde das Amt der Bügervorsteherin gerne erneut übernehmen, auch Klaus Seyfert stände wieder als Erster Stadtrat zur Verfügung."

Trotz Stimmverlusten, Herbert Hoffmann, Vorsitzender der Pinneberger SPD, kann mit dem Ergebnis von 30,6 Prozent leben. "Wir haben einige Direktmandate verloren, andere hinzugewonnen - es hält sich die Waage." Die SPD habe keinen leichten Wahlkampf gehabt: "Wir mussten gegen die Aussagen der Bieneh ankämpfen." Der Parteichef will sich nicht festlegen, mit wem die SPD in den kommenden Jahren zusammenarbeiten wird. Hoffmann: "Es gibt nichts was lebendiger ist, als die Kommunalpolitik - feste Koalitionen gibt es sowieso nicht." Die Sozialdemokraten machten sich gestern daran, ihre Wahlplakate abzubauen. Heute soll dann der neue Fraktionsvorsitz bestimmt werden.

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