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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 15:01 Uhr

Hausfrauen ehren auf eigene Art

vom

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Ehrungen müssen sein, fanden die Hausfrauen und Hausmänner im Netzwerk Haushalt, dem früheren Hausfrauenbund, Ortsverband Pinneberg. Aber ein bisschen wollten sie sich dabei schon von anderen Vereinen abheben. Also wählte ihr Vorstand neun Damen aus, von denen jede auf eine ziemlich krumme Zahl von Klubjahren zurückblicken konnte. Nicht nur für die Geehrten war das eine Überraschung. Auch Landesvorsitzende Sylvia Dieckhoff staunte und attestierte den Pinnebergern einen originellen Sinn fürs Feiern, ehe sie vergnügt die Urkunden verteilte.

Waltraud Schwank führte die Riege der Geehrten an mit 57 Jahren Mitgliedschaft. Ihr folgten Lydia Wehlers mit 47 Jahren, Gisela Knoll, Hannelore Moser und Rita Schäfer mit je 23 Jahren, Hertha Quoirin mit 22, Ilse Todt mit 21, Edeltraud Weckwerth mit 17 und schließlich Anke Hansen mit 14 Jahren. Der einzige Mann im Vorstand, Rickart Scholz, überreichte jeder von ihnen sehr galant eine rote Rose.

Wie immer bei den Zusammenkünften der Hausfrauen im "Cap Polonio", wurde viel gesungen. Ein ganz witziges Singspiel dabei war "Jekami - jeder kann mitmachen". Zur Vogelhochzeit-Melodie wurden Verse improvisiert, die eine Anwesende nach der anderen, vor allem aber Vorstandsmitglieder liebevoll aufs Korn nahmen. Ein weiteres Spiel, das sich für die Hausfrauen anbot, hieß "Erbsen zählen".

Hannelore Moser fand daneben manche Gelegenheit, die Sängerinnen mit ihrem Keyboard zu begleiten, auch wenn zur allgemeinen Erheiterung die Elektronik oft nicht so wollte, wie die Spielerin das gerne gehört hätte. Zum Spaß trug auch einer der wenigen anwesenden Männer unermüdlich bei. Sein Vorrat an Witzen wollte einfach nicht versiegen. So wurde das Sommerfest der Hausfrauen bei Kaffee und Butterkuchen zu einem höchst amüsanten Nachmittag.

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