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Haus der kleinen Forscher: Finanzierung ab 2015 weiter offen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Zukunft des Projekts „Haus der kleinen Forscher“ im Kreis Pinneberg ist noch nicht gesichert. Das war die Botschaft am Ende eines Gesprächs, das der Elmshorner Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann (SPD) mit Vertretern des Kreisjugendrings (KJR) führte. Der Parlamentarier hatte sich am Mittwoch in der Barmstedter Jugendbildungsstätte mit den Experten der Jugendarbeit und SPD-Kreisfraktionschef Hans-Helmut Birke getroffen.

Das bundesweite Projekt „Haus der der kleinen Forscher“ (siehe Infokasten) wird vom Bundesforschungsministerium und einer Stiftung getragen, die unter anderem von der wissenschaftlichen Helmholtz-Gemeinschaft sowie Stiftungen deutscher Konzerne unterstützt wird. Es soll Kita- und Grundschulkinder für naturwissenschaftliche Fächer begeistern. In der Region engagiert sich der Kreis Pinneberg jährlich mit 40 000 Euro. Träger des Projekts im Kreis ist der KJR. Er kümmert sich etwa um die Qualifikation von Personal.

„Wenn wir das Projekt fortführen wollen, brauchen wir dafür die Förderung des Kreises“, sagte Ingo Waschkau, Geschäftsführer des KJR. Mehr Geld vom Bund oder direkte Zahlungen an die Kreise werde es nicht geben, wie Rossmann sagte. Der KJR hat nun für das Jahr 2015 einen Förderbetrag von 65 000 Euro beantragt, wie die Kreisverwaltung auf Anfrage mitteilte.

Über das Geld muss der Kreistag nun während der Beratungen über den Doppelhaushalt 2015/2016 befinden. Die Diskussionen werden nach der Sommerpause beginnen. Die beiden großen Fraktionen wollen sich noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. „Ich habe das Projekt im Kreis initiiert. Da steckt viel Herzblut drin“, sagte Heike Beukelmann, Fraktionschefin der CDU im Kreistag, auf Anfrage. Doch sie sieht die Bundesregierung in der Schuld. „Der Bund hat das Ziel formuliert, mit dem Projekt 80 Prozent der Einrichtungen erreichen zu wollen. Bin mal gespannt, wie er das machen will.“ Ob und wie viel Geld an den KJR fließt, hinge somit vom Engagement des Bundes ab. Birke sagte dazu: „All diese Ausgaben stehen unter dem Konsolidierungsvorbehalt. Heute schon konkrete Zusagen zu machen, wäre leichtfertig.“ Die Beratungen zu diesem Thema innerhalb der SPD hätten noch nicht begonnen. Er unterstreicht: „Jede Forderung muss mit einem Deckungsvorschlag einhergehen.“

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