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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 20:12 Uhr

Haus brennt nach Blitzeinschlag

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unwetter Wehren müssen in Klein Offenseth-Sparrieshoop, Elmshorn, Klein Nordende, Schenefeld, Uetersen und Heist ausrücken

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2016 | 12:39 Uhr

In Flammen hat ein Einfamilienhaus in der Straße An der Post in Klein Offenseth-Sparrieshoop gestern gegen 2.20 Uhr nach einem Blitzeinschlag gestanden. Laut Kreisfeuerwehrverband Pinneberg bekämpften knapp 60 Kameraden aus der Gemeinde und Elmshorn den Dachstuhlbrand, sowohl von außen als auch unter schwerem Atemschutz von innen. „Die sichtbaren Flammen konnten relativ schnell niedergehalten werden, die Glut breitete sich aber innerhalb der Isolierung zwischen Dachpfannen und der Innenverkleidung aus“, berichtete Kreisfeuerwehrsprecher Michael Bunk gestern Vormittag. „Daher musste im Firstbereich ein Großteil des Daches abgedeckt werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten verschloss das Technische Hilfswerk die offenen Bereiche provisorisch mit Planen, um einen weiteren Wasserschaden zu vermeiden.“ Laut Bunk dauerten die Arbeiten bis etwa 7 Uhr.

Auch in Elmshorn, Schenefeld und Klein Nordende rückten Feuerwehrleute wegen vermeintlichen Blitzeinschlägen aus. Doch weder in der Elmshorner Friedensallee, noch im Schenefelder Theekamp seien Schäden gesichtet worden, berichtete Bunk weiter – anders als im Sandweg in Klein Nordende. „Zu einem Feuer war es aber glücklicherweise nicht gekommen“, sagte der Kreisfeuerwehrsprecher. In der Gemeinde sowie in Heist hätten lediglich zwei mit Wasser voll gelaufene Keller ausgepumpt werden müssen. „Umfangreicher war die Hilfeleistung der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen: Sie pumpte die Tiefgarage eines Sammlers von Automobil-Oldtimern leer, in der das Wasser bis zu 30 Zentimeter hoch stand. In zweieinhalb Stunden bewahrten die Helfer die fünf wertvollen Fahrzeuge so vor großem Schaden“, sagte Bunk.

Personen seien bei dem Unwetter, das in der Nacht zu gestern über den Kreis Pinneberg hinwegzog, nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbands nicht verletzt worden.

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