Freiwillige Feuerwehr : Haslohs Jugendarbeit zahlt sich aus

Die Anwärter wurden nach einjähriger Probezeit in der Jugendfeuerwehr aufgenommen: Lukas Sempf (von links), Jesse Hanschen, Jana Ketseridis, Lena Breckwoldt. Betreut werden sie von Pätrick Riße.
Die Anwärter wurden nach einjähriger Probezeit in der Jugendfeuerwehr aufgenommen: Lukas Sempf (von links), Jesse Hanschen, Jana Ketseridis, Lena Breckwoldt.

Feuerwehrnachwuchs nimmt während der Jahreshauptversammlung sechs neue Anwärter auf.

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24. Januar 2018, 16:30 Uhr

Hasloh | „Das spricht ja für sich, dass ihr alle einstimmig aufgenommen worden seid“, sagte Christina Schwenke bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr in Hasloh. Die Jugendwartin war sichtlich stolz, als sie die sechs Namen der jugendlichen Anwärter verkünden konnte, die nach ihrem Probejahr jetzt fest zum Team der Nachwuchskameraden gehören: Lena Breckwoldt, Jana Ketseridis, Tabea Laschen, Jesse Hanschen, Henrick Jensen und Lukas Sempf. Außerdem freute sich Schwenke, dass sich auch für 2018 schon wieder zwei neue Anwärter gemeldet haben. 

Luca Kaussow und Tim Lohse (beide elf Jahre alt) absolvieren ab sofort ihr Probejahr, um dann bei der nächsten Versammlung, pünktlich zu ihrem zwölften Geburtstag ebenfalls in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden zu können. Thomas Krohn, Wehrführer der Hasloher Kameraden, freute sich mit den Jugendlichen über das große Interesse an der Feuerwehr. Er sagte: „Ihr seid eine tolle Gemeinschaft, und es ist gut, dass wir Nachwuchs bekommen.“ Mit den Neuzugängen treffen sich jetzt 16 Jugendliche, darunter fünf Mädchen, alle zwei Wochen zum zweistündigen Übungsdienst. Das Eintrittsalter beträgt zwölf Jahre. Mit der Volljährigkeit wechselt der Nachwuchs in die aktive Einsatzabteilung. Die Nachwuchswehr in Hasloh wurde im April 2001 gegründet.

Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) lobte und würdigte die Aktivitäten der Jugendlichen. „Die Arbeit der Jugendfeuerwehr wird sehr geschätzt und ist in unserer Gemeinde gut bekannt“, sagte der Bürgermeister. Gerade eine Woche zuvor hatten die jungen Leute in Hasloh die Tannenbäume eingesammelt. Im März unterstützen sie tatkräftig die Aktion „Sauberes Dorf“ und das Lichterfest der Peter-Lunding-Schule im November wäre auch nicht vorstellbar ohne die gemütlichen Stockbrot-Feuerkörbe und die duftenden Crêpes der Jugendfeuerwehr.

In ihrem Jahresbericht erinnerte Schwenke an weitere Aktivitäten. Jedes Jahr treffen sich alle Nachwuchswehren des Kreises Pinneberg zum gemeinsamen Pfingstzeltlager. 2017 ging es nach Brande-Hörnerkirchen, wo die mehr als 700 Jugendlichen von den insgesamt 37 Jugendfeuerwehren aus dem Kreisgebiet vier Tage jede Menge Spaß hatten. Beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Quickborn gab es verschiedene Spiele und Wettkämpfe mit Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehrtechnik, Allgemeinwissen, Geschicklichkeit und Sport.

Doch kommt auch die Ausbildung der Jugendlichen in Hasloh nicht zu kurz. Im vergangenen Jahr erreichten Max Junker, Marc Heggblum und Til Johannes die Jugendflamme 1 sowie Jan-Lukas Pagel, Ole Daumann, Marten Ketseridis, Laura Gediehn und Lina Stubbe sogar die Stufen 1 und 2. Für 2018 sei wieder eine Teilnahme an der Leistungsspange, der Abnahmeprüfung zur höchsten Auszeichnung innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr geplant.

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