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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 18:14 Uhr

Hasloher Karateka sammeln Gurte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Prüfungen Sparte des Turn- und Sportvereins schließt das Jahr mit Erfolgen ab / Jüngste Sportler sind erst vier Jahre alt

„Gut gekämpft heißt Gurt gewonnen“, so lautete das Motto am Dienstagnachmittag in der Sporthalle der Peter-Lunding-Schule. Seitdem gibt es im Hasloher „Dojo“ – so nennt man eine Karatetrainingsstätte – neun Gelb-, sechs Orange-, elf Grün-, zwei Blau- und fünf Braungurtträger mehr.

Insgesamt traten 48 Karateka vor ihre Prüfer, die im übrigen Teil des Jahres ihre Trainer sind: Bundeskampfrichter und Träger des 2. Dan Helmut Thätz und Helmut Krumwiede (4. Dan) aus Hasloh. Thätz kommt jeden Dienstag aus dem 200 Kilometer entfernten Gardelegen in Sachsen-Anhalt. „Es ist nicht nur die Technik, es ist die Harmonie in diesem Dojo in Hasloh“, sagte er und meinte damit die angenehme Atmosphäre, insbesondere mit den entspannten Kindern, die begeistert Woche für Woche seinem Training folgen.

„Was ganz toll ist, sogar bei den ganz Kleinen, dass die auch mit den Ausdrücken umgehen können“, berichtete Thätz stolz den Eltern bei der Urkundenvergabe. Während der Prüfung mussten die Mütter und Väter allerdings draußen warten, damit die Nachwuchskarateka ungestört ihre Katas, Heian Shodan, Heian Nidan und verschiedene sogenannte Grundschultechniken wie Oi-zuki Jodan, Mae-geri und Gedan-barai vorführen konnten.

Einige der Kinder waren erst zum dritten Mal dabei, zeigten dennoch bereits beachtliche Leistungen und bekamen daher die „Karate-Drachen-Kämpfer-Urkunde“ überreicht. „Wir wollen alle Kinder loben und motivieren. Alle haben viel trainiert und das heute auch gezeigt“, sagte Krumwiede.

Die Jüngsten, Simon und Leyla, waren gerade erst vier Jahre alt. Bei ihren Übungen vor den Prüfern wurden sie ein wenig von Simons älterer Schwester Antonia (8) begleitet und unterstützt. Antonia machte eine Stunde später schon ihren grünen Gurt. „Eine Superleistung, aber kein Wunder bei dem Papa“, lobte Thätz beim Überreichen der Urkunde.

Thomas Bockmann, Vater von Antonia und Simon, schaffte nach nur drei Jahren bereits seinen ersten Blaugurt. Besonders lobend sprach sich Thätz über Olav Niemann (68) aus, der überhaupt erst im Rentenalter mit dem Karate begonnen hatte und erfolgreich die erste Braungurt-Prüfung absolvierte.

Sehr starke Leistungen zeigten die drei Jugendlichen Sarah, Melinda und Jannick, die ebenfalls neue Träger von braunen Gürteln wurden. Somit war es für die Shotokan- Karate-Sparte des TuS Hasloh ein glücklicher und sehr erfolgreicher Tag und einmal mehr Beweis dafür, dass diese Sportart für jede Altersklasse geeignet ist. Außerdem sei es nie zu spät, damit anzufangen, betonten die beiden Trainer.

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