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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 04:18 Uhr

Hasloher CDU hilft Jugend

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Spenden Der Jugendraum der Gemeinde und der Schulverein der Grundschule erhalten Zuwendungen

In jedem Jahr spendet der Ortsverband der CDU Hasloh Geld an Institutionen und Vereine der Gemeinde. „Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, Einrichtungen in Hasloh zu unterstützen“, sagte Ortsverbands-Vorsitzende Dagmar Steiner.

Die Beträge kommen bei verschiedenen Aktionen zustande. „Dazu zählten das Sommerfest, das Osterfeuer und auch die Buschwerkannahme“, erklärte Steiner während des alljährlichen Spargelessens im Landhaus Schadendorf. Dabei komme es ihnen nicht darauf an, einfach irgendeinen Betrag zu spenden. „Wir sprechen mit den örtlichen Institutionen und fragen nach, für welchen Zweck oder welche Anschaffung das Geld gebraucht wird“, erläuterte die Vorsitzende.


Geld für Bolzplatz und einen Backofen


In diesem Jahr konnten sich gleich zwei Organisationen freuen. Zum einen erhielt Martina „Tinka“ Niehusen, Leiterin des Jugendraums (JuRa) Hasloh, eine Spende in Höhe von 500 Euro. Auf die Idee, einen Teil der Spende an den JuRa zu vergeben, kam Horst Rühle (CDU). „Jugendliche feiern gerne und dazu brauchen sie auch häufig einen Backofen“, erklärte er den anderen Christdemokraten. Der jetzige pfeife bereits auf dem letzten Loch. „Dem müssen wir Abhilfe schaffen“, betonte Rühle.

Des Weiteren sei es wichtig, als CDU ein Zeichen zu setzen. „Es ist ja bereits bekannt, dass darüber nachgedacht wird, die Jugendarbeit in unserer Gemeinde zu kürzen. Gerade deshalb möchten wir zeigen, dass uns die Arbeit von Tinka im Jugendraum sehr wichtig ist“, sagte er weiter.

Niehusen dankte für die großzügige Spende des Ortsverbandes. „Ich freue mich sehr, wenn wir gemeinsam wieder backen und kochen können mit den Kindern.“ Obwohl der JuRa eine politikfreie Zone ist, lud sie die Ortsverbands-Mitglieder zu einem Besuch ein.

Mit 600 Euro konnte die CDU auch den Hasloher Schulverein glücklich machen. Bei der diesjährigen Buschwerkannahme schaffte es Ilka Schmidt 539 Euro einzunehmen. „Die CDU hat den Betrag dann auf 600 Euro aufgerundet“, erklärte Schmidt. Schulvereinsvorsitzender Andreas Kalkovski und Kassenwartin Kerstin Rabenstein nahmen die Spende entgegen. „Wir müssen für den Fußball in Hasloh etwas tun“, betonte Kalkovski.

Es gebe sehr viele Kinder, die gern Fußball spielen würden, dies jedoch nicht auf den Sportplätzen des TuS Hasloh machen dürfen. „Es kann nicht sein, dass die Kinder daran gehindert werden, sich zu bewegen“, sagte er. Deswegen plane der Schulverein die Errichtung eines Bolzplatzes.

Dabei sei es jedoch nicht damit getan, einfach zwei Tore aufzustellen. „Ein Tor kostet etwa 2500 Euro. Es muss stabil sein und in Beton gegossen werden, damit es für die Kinder und Jugendlichen auch sicher ist“, erklärte Kalkovski. Der Verein habe zwar bereits 5000 Euro für das große Projekt freigegeben, doch die Spende der CDU könne der Verein dennoch sehr gut gebrauchen. „Wir müssen den Platz vermutlich auch einzäunen“, so Kalkovski.

Auch Steiner betonte, dass es wichtig sei, der Jugend den Zugang zu Bewegung zu ermöglichen. „Gleichzeitig ist es auch ein Platz zum Aufhalten in der Freizeit“, sagte sie. Abschließend dankte sie den Haslohern für ihre Spendenbereitschaft.

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