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Schulsanierung : Hasloh sucht nach Einsparpotenzialen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Bauausschuss nimmt Kosten für Schulsanierung unter die Lupe.

von
erstellt am 27.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Hasloh | Wie bereits zuvor der Hasloher Ausschuss für Schule, Sport und Kultur, beschäftigte sich am Mittwochabend der Bauausschuss mit der geplanten Sanierung der Sporthalle und des Schulgebäudes sowie dem Anbau. Im Fokus standen dabei die Baukosten, die seit der ersten Schätzung um fast 800.000 Euro gestiegen sind.

„Die Finanzierung der Sporthallensanierung ist gesichert, weil dieses Geld bereits im Haushalt des vergangenen Jahres bereit gestellt wurde“, erläuterte Ralf Gercken, Koordinator der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft. Anders sehe dies bei bei den Kosten für die Sanierung des Schulgebäudes und des Anbaus aus.

„Hier benötigen wir Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre, die von der Kommunalaufsicht genehmigt werden müssen“, so Gercken. Start der Baumaßnahmen könne im Frühjahr 2016 sein – allerdings nur, wenn bereits in diesem Jahr die Ausschreibungen für die Gewerke auf den Weg gebracht würden.

Die Gründe für die gestiegenen Kosten führte Architekt Juan Hidalgo aus. „Wir waren zunächst davon ausgegangen, dass an den bestehenden Klassenräumen im Erdgeschoss nicht viel zu machen ist“, sagte er.

Planer sollen Alternativen nennen

Der jetzt vorliegende Plan sehe jedoch vor, dass sämtliche Decken neu gemacht würden. Auch eine effiziente Lüftungsanlage sei vonnöten. Des weiteren stelle die Anhebung der Raumdecken im Seitenflügel auf drei Meter lichte Höhe einen erheblichen Eingriff in das Dachgestühl dar. „Die Mehrkosten haben sich aus der weitergehenden Planung ergeben“, so Hildalgos Erklärung.

„Das Signal, noch einmal genauer hinzuschauen, wo es Einsparpotenziale gibt, muss aus dem Bauausschuss kommen“, forderte Gercken die Politiker auf. Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) griff die Anregung auf und bat darum, detailliert nachzusehen, an welcher Stelle ohne gravierende Qualitätsverluste gespart werden könne.

Kay Löhr (FDP) pflichtete ihm bei, forderte aber auch, dass die kostengünstigeren Alternativen von der Verwaltung und der Projektleitung benannt werden müssten. „Ich bin kein Fachmann und sehe mich dazu nicht in der Lage“, so Löhr.

Hildalgo gab zu Bedenken, dass seines Erachtens beträchtliche Einsparungen nur bei einem veränderten Raumprogramm möglich seien. Dennoch beauftragten die Politiker mit einem einstimmigen Beschluss, dass nach Sparpotenzialen gesucht werden soll. Die Ergebnisse sollen den Gremien bereits Anfang Mai vorgestellt werden.

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