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Neue Mitte : Hasloh muss europaweit ausschreiben

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neue Mitte Planung des zweiten Bauabschnitts

Hasloh | Die zahlreichen Bürger, die am Mittwochabend zur Sitzung des Hasloher Bauausschusses ins Dörphus gekommen waren, hatten gehofft, Einzelheiten zur weiteren Planung des zweiten Bauabschnitts der Neuen Mitte zu erfahren. Ließ doch der Tagesordnungspunkt elf mit dem Titel „Neue Mitte, zweiter Bauabschnitt. Hier: Gespräch mit Vertretern von Planungsbüros für die Konzepterstellung und Übernahme der städtebaulichen Planung“, vermuten, dass während der Sitzung die Pläne vorgestellt und ein Zeitplan erarbeitet werden würden.

Stattdessen erfuhren die Gäste, dass die Planungsleistungen für die Erschließung des Geländes europaweit ausgeschrieben werden müssen. „Es handelt sich um eine funktionale Einheit, nicht um einzelne Leistungen, deshalb wird die Bewertung der Vergabe zusammen vorgenommen“, erklärte Michael Görres von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft im Gespräch mit unserer Zeitung.

Auswahl des Planers trifft die Gemeinde

„Der Schwellenwert ist überschritten und somit muss die Ausschreibung in ganz Europa erfolgen. Ansonsten verstoßen wir gegen EU-Recht“, erläutere Görres während der Sitzung. Die Auswertung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung habe ergeben, dass die Bauleitplanung für das 50.000 Quadratmeter große Areal den Wert von 209.000 Euro überschreite. „Die Ausschreibung wird deshalb europaweit im Internet veröffentlicht“, sagte Görres. Zwar sei eher nicht damit zu rechnen, dass Firmen aus dem Ausland sich für den Hasloher Auftrag bewerben, dennoch müsse das geltende Recht hier zum Tragen kommen.

Zur Vorbereitung werde die Gemeinde einen „Steckbrief“ erstellen, aus dem die Lage der Fläche und deren Verwendung hervorgehen sollen. „Die Auswahl des Planers trifft dann die Gemeinde nach einem Bewertungskatalog“, erläuterte Görres. Auch dieser Katalog müsse nun erstellt und in den Fraktionen sowie in den zuständigen Gremien abgestimmt werden. Nun gelte es, die Ausschreibung zügig auf den Weg zu bringen und die Ergebnisse abzuwarten. „Wir sind gespannt auf die Ideen und Entwürfe der Bewerber“, sagte Görres.

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erstellt am 03.Feb.2017 | 16:00 Uhr

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