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Neues Biotops : Hasloh hat jetzt eine „Lütte Pütt“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Taufe des Biotops im Anschluss an den Dorfputz.

Hasloh | Das Wort „Regenwasserrückhaltebecken“ ist einigermaßen sperrig. Das dachte sich auch der Hasloher Umweltausschuss und rief einen Namensgebungs-Wettbewerb ins Leben. „Nach mehr als 80 Einsendungen für einen neuen Namen können wir nun den Gewinner verkünden“, sagte Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) zu den zahlreich erschienen Besuchern. Drei Vorschläge hätten es in die engere Wahl geschafft.

„Es ist ein plattdeutscher Name“, sagte Brummund, um die Spannung zu steigern und schließlich Gewinnerin und Namen bekannt zu geben: Der Vorschlag von Christiane Richartz mit dem Namen „Lütte Pütt“ machte am Ende das Rennen. Die Wahl sorgte bei den Gästen für Begeisterung. „Ich finde den Namen total niedlich. Passt gut“, sagte Martina Niehusen, Leiterin des Jugendraums (JuRa) in Hasloh. Auch der Bürgermeister war von dem Namen überzeugt: „Das passt hier perfekt hin.“

Der Name und das Hasloher Wappen waren in einen Stein neben dem Rückehaltebecken eingraviert worden. Zur Taufe wurde der Stein von Ilka Schmidt (CDU), Vorsitzende des Umweltausschusses, mit Sekt übergossen. „Sonst ist das ja keine richtige Einweihung“, sagte sie und lachte.

Das Becken wurde im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben „Neue Mitte“ angelegt. Zum einen stand die Forderung im Raum, einen Ausgleich für die versiegelte Fläche zu schaffen, zum anderen sollte ein Ort der Entspannung für die Bewohner sowie ein Schonbereich für Tiere und Pflanzen entstehen.

Dorfputz vor der Taufe

Unmittelbar vor der Taufe fand der Dorfputz statt. „Etwa 70 Leute waren dabei. Die große Zahl zeigt, wie wichtig es für alle ist, das Dorf sauber zu halten“, sagte Schmidt. Nachdem der Haushalt der Gemeinde nicht genehmigt worden war und die Aktion unter die Kategorie „freiwillige Leistungen“ fiel, wurde der Dorfputz abgesagt. Doch Schmidt und die weiteren Mitglieder des Umweltausschusses konnten mit Hilfe von Manfred Maier, Vorsitzender des Naturschutzvereins Quickborn/Hasloh, die Aktion starten.

An dem Morgen wurde auch der Umweltpreis, der mit einem Preisgeld von 200 Euro verbunden war, übergeben. In diesem Jahr ging der Preis an den Naturschutzverein. Maier nahm den Preis freudestrahlend an. „Der Verein hilft selbst den kleinsten Verkehrsteilnehmern über die Straße“, lobte Schmidt die Arbeit des Vereins, der unter anderem die Krötenzäune aufstellt und pflegt.

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erstellt am 31.Mär.2015 | 16:15 Uhr

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