Neujahrsempfang : Hasloh ehrt großes Engagement

Die sichtlich gerührte Bärbel Kote wurde zur Bürgerin des Jahres 2017 gekürt.
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Die sichtlich gerührte Bärbel Kote wurde zur Bürgerin des Jahres 2017 gekürt.

Bärbel Kote von der Volksspielbühne und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr werden zum „Bürger des Jahres“ geehrt.

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22. Januar 2018, 15:00 Uhr

Hasloh | Eine sichtlich gerührte Bärbel Kote und knapp 40 sehr überraschte Mitglieder des Hasloher Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr erlebten die Besucher des Neujahrsempfangs in der Kirche der Gemeinde. Schließlich kommt es selten vor, dass die Wahl des Bürgers des Jahres auf zwei Vorschläge fällt. „Der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur hat mehrere Vorschläge erhalten. Die Entscheidung war dennoch eindeutig, dass wir in diesem Jahr einen Einzel- und einen Gruppenpreis vergeben“, verkündete Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD).

Mit dem Preis wolle sich die Gemeinde für das besondere Engagement der Bürger bedanken. Sichtlich überrascht war Kote von der Hasloher Volksspielbühne. Seit 1989 ist sie ein festes Mitglied der Schauspielgruppe. „Sie hat sich immer für die Belange der Gruppe eingesetzt“, bekräftigte Jochen Haines in seiner Laudatio. Gemeinsam mit dem Bürgermeister überreichte er ihr eine Urkunde sowie ein Präsent. „Ich bin überwältigt und möchte mich besonders bei meinem Mann und meinem Sohn bedanken, die mich immer unterstützen“, sagte Kote.

Genauso überrascht waren auch die Musiker des Hasloher Musikzugs. „Sie sorgen immer für viel Aufmerksamkeit. Die haben ein breites Repertoire und hohes Niveau“, betonte der Bürgermeister, der ganze 40 Urkunden unterzeichnen musste.

Für sein unermüdliches Engagement für die Natur wurde auch Hans-Georg Mäckelmann mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Seine Vision sei es, dass Hasloh die Gemeinde mit den meisten besetzten Vogelbrutkästen wird. „Wir müssen etwas gegen das Artensterben tun. Solange ich noch kann, werde ich mich dafür einsetzen“, sagte Mäckelmann.

Auch der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, um den Bürgern einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr sowie einen Ausblick auf das laufende zu geben. „Wir haben 2017 erstaunlich viel geschafft, aber auch einiges nicht“, betonte er. Dazu zähle unter anderem der Anstieg der nächtlichen Flüge über die Gemeinde. Geschafft hat Hasloh unter anderem die Aufrüstung des Bauhofs mit neuen Fahrzeugen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung im Garstedter Weg sowie 28 neue Kitaplätze. „Es war ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr“, bekräftige Brummund.

Das Jahr geht für die Gemeinde gut los: „Die Kommunalaufsicht hat unseren Haushaltsplan bereits genehmigt“, betonte er. Demnach soll es in diesem Jahr keine Erhöhung der gemeindlichen Steuern geben.

Auch die A7 Brücke in der Friedrich-Ebert-Straße von Hasloh nach Norderstedt macht Fortschritte. Sie soll am 26. Januar eröffnet werden. Den Schwertpunkt lege die Gemeinde in diesem Jahr auf gemeindliche Straßen und Wege. Auch der zweite Bauabschnitt der Neuen Mitte wird die Politiker und Bürger beschäftigen: „Ziel ist es, in diesem Jahr noch mit der Veräußerung von Grundstücken zu beginnen.“ Besonders wichtig sei es, das gemeinsame Leben in der Gemeinde zu fördern. „Wir wollen kein gesichtsloser Vorort von Hamburg sein. Der Druck von außen wächst, dennoch müssen wir an uns denken. Zu schnelles Wachstum tut uns nicht gut. Nach der Neuen Mitte sollten wir erst einmal innehalten“, mahnte der Bürgermeister. Musikalisch wurde der Neujahrsempfang von dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kinderchor der Peter-Lunding-Schule sowie dem Hasloher Männergesangsverein gestaltet. Auch die Bürger durften singen: Gemeinsam mit Pastor Florian Niemöller schmetterten sie einige traditionelle deutsche Lieder.

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