zur Navigation springen

Ackerfestival in Kummerfeld : Harter Rock und heftige Sturmböen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

2000 Partygänger feiern das zehnjährige Bestehen des Ackerfestivals auf dem Kummerfelder Sportplatz. 16 Bands aus dem In- und Ausland.

Kummerfeld | Regenschirme und einigermaßen wetterfeste Kleidung gehörten für viele Besucher des Ackerfestivals am Wochenende auf dem Kummerfelder Sportplatz zur Standardausrüstung. Und wer genügend Leinen zur Befestigung seines Zelts mitgebracht hatte, überstand auch die teilweise heftigen Sturmböen, die immer wieder über den Platz fegten, in seiner Unterkunft einigermaßen schadlos.

Es war ein Mix aus Sonne, Wolken, Regenschauern und herbstlichen Winden, die der Wettergott den 2000 Partygängern zum zehnten Geburtstag der zweitägigen Veranstaltung bescherte. Der prächtigen Laune unter den Besuchern taten die Turbulenzen jedoch keinen Abbruch: In ausgelassener Stimmung wurde auf dem Areal am Ossenpadd gefeiert. Insgesamt 150 ehrenamtliche Helfer aus Kummerfelder Vereinen waren im Einsatz. Das Ackerfestival-Team hatte zum kleinen Jubiläum 16 Bands aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Russland engagiert, die den Besuchern immer wieder kräftig einheizten.

Zehn Combos waren zum ersten Mal in Kummerfeld dabei, die Gruppe „Turbostart“ zum zweiten Mal, und auch die im Programm als „Headliner der Herzen“ angekündigte Truppe „Wohnraumhelden“, die bereits zum Inventar beim „Acker“ gehört, war wieder mit von der Partie. Vertreten waren einmal mehr unterschiedliche musikalische Stilrichtungen – von Pop, Rock, Hardcore und Punk über Rap und Alternative bis zu Grunge, Indie und Hip-Hop. In etwa einstündigem Wechsel gaben sich die Bands auf der Ackerbühne die Klinke in die Hand, und besonders bei den Rhythmen der härteren Gangart drängelten sich die Tanzwütigen am Absperrgitter.

Ohne die teilweise phantasievollen Verkleidungen der Besucher wäre das Festival jedoch nur halb so bunt. Nach dem Motto „Erlaubt ist, was gefällt“ hatten sich etliche Pistengänger in mitunter skurrile Kostümierungen gestürzt. Eine Gruppe aus Pinneberg, Rellingen, Elmshorn und Hamburg, die zu den etwa 1000 Campern gehörte, war bereits am frühen Sonnabendnachmittag in bester Stimmung. „Wir kommen seit vielen Jahren zum Ackerfestival“, berichten sie. Calvin (17) und Michel (19), die aus Neumünster nach Kummerfeld gereist waren, schätzen vor allem die überschaubare Größe der Veranstaltung: „Das ist nicht so ein Riesenfestival wie woanders, und auch der Weg zur Bühne ist nicht so weit. Außerdem treffen wir hier immer wieder Bekannte und Freunde.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Sep.2015 | 16:23 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen