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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 05:56 Uhr

Pinneberg : Harfenklänge auf dem Friedhof

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Traditionelle Musik verbunden mit zeitgenössischen Elementen: Konzert der Musikschule mit Linnéa Mahnke.

Unter dem Motto „Zarte Klänge im Herbst“ entführte Harfenspielerin Linnéa Mahnke Konzertbesucher mit zauberhaften Melodien in andere Sphären. Das Konzert für Harfe, Violine und Orgel begann mit dem Stück „Danse d’automne“ des weltbekannten französischen Komponisten Bernard Andrés. Ziel des derzeit führenden Komponisten für Harfenmusik: traditionelle Musik mit zeitgenössischen Elementen zu verbinden.

Bei dem bereits zum sechzehnten Mal in der Friedhofskapelle am Hogenkamp veranstalteten Liebhaberkonzert der Musikschule und des KSP (kommunaler Servicebetrieb Pinneberg) war kein freier Platz mehr zu ergattern. Musikfreunde wissen um die Qualität der jeweiligen Darbietungen sowie der besonderen Akustik in der Kapelle und lassen sich einen Besuch nicht nehmen.
 
Im Zuge des Konzerts bat Musikschulleiter Winfried Richter um eine Spende für den Kauf einer Konzertharfe. Hintergrund: Das Fach Harfe ist an der Musikschule im Aufbau begriffen. Junge Talente wie die 19-Jährige Linnéa Mahnke benötigen dringend eine Konzertharfe. Mahnke entdeckte bereits als Neunjährige ihre Leidenschaft für das Instrument. Ihr Können demonstrierte sie erfolgreich auf Konzerten in Hamburg und Schleswig-Holstein. Derzeit unterrichtet Lehrerin Urd Josch-Fulda neun Harfenschüler. „Leute, die sich einmal für das Instrument interessieren, bleiben in der Regel dabei“, freute sich die Lehrerin.

Im weiteren Konzertverlauf brachte die Waldorfschülerin Mahnke weitere klangvolle Stücke zur Gehör, darunter „Nataliana“ und „New Blues“ von Deborah Henso-Conant. Die Harfenistin und Komponistin Henso-Conant hat das Instrument im Jazz etabliert, aber auch klassische Stücke kreiert.

Als weitere Musikerin überzeugten die Violinistin Larissa Zolotonosova mit vollendetem Vibrato, blitzschnellem Lagenwechsel und gefühlvollem Herausarbeiten von piano- und forte Passagen des Komponisten Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901). Begleitet wurde die Geigerin von der Organistin Katharina-Johanna Backhaus. Erfolge beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ bestätigten ihre besondere Begabung.

Linnéa Mahnke präsentierte eine magisch-abwechslungsreiche Eigenkomposition. Larissa Zolotonosova sowie Katharina-Johanna Backhaus glänzten mit einem weiteren Stück von Rheinberger. Spender für die insgesamt 18 000 Euro teure Harfe können sich unter kontakt@musikschule-pinneberg.de direkt an die Musikschule wenden.
 

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erstellt am 01.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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