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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 16:26 Uhr

Pinneberg : Happy Jazz vor den Bürgermeistern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ausverkauftes Haus beim Auftritt der „Parklane Jazzband“ im Pinneberger Rathaus.

von
erstellt am 03.Nov.2015 | 16:21 Uhr

Pinneberg | Richard Köhn, Henry Glissmann, Hans-Hermann Kath, Jan Nevermann, Horst-Werner Nitt und Kristin Alheit: Fast die ganze Riege der ehemaligen Bürgermeister schaute zu, als die Mannen der „Parklane Jazzband“ bei der jüngsten Auflage der Veranstaltungsreihe „Jazz im Foyer“ fetzige Rhythmen intonierten. Zwar nur in Öl gemalt, aber die Bildergalerie der früheren Pinneberger Verwaltungschefs im Vorraum des Ratssaals war eine besondere Kulisse für das Konzert des Fördervereins SummerJazz. Vorsitzender Günter Kleinschmidt freute sich über ein ausverkauftes Haus, denn kein Stuhl im Foyer blieb unbesetzt.

„Es wird ein swingender und fröhlicher Happy Jazz gespielt, eine Mischung aus schwungvollen Oldtime- und Dixieland-Nummern“, hatte Vereinsvize Herbert Hoffmann angekündigt. Er hatte nicht zu viel versprochen. Das Sextett, das bei den SummerJazz-Festivals von Anfang an dabei war und in der Region seit mehreren Jahrzehnten unterwegs ist, legte sich von Beginn an kräftig ins Zeug, intonierte trotz aller Routine engagiert und virtuos bekannte Jazz-Klassiker, zeigte sich auch in den solistischen Passagen versiert und erntete ein ums andere Mal Szenenapplaus des Publikums, das die Musiker mitunter durch Fingerschnippen rhythmisch unterstützte. Nach einer Pause, in der von Vereinsmitgliedern Sekt, Wein, Bier, alkoholfreie Getränke und Salzgebäck angeboten wurden, ging es munter weiter, und ohne mehrere Zugaben wurden die Jazzer nicht von der Bühne gelassen.

Die „Parklane Jazzband“ ist eine Combo, die sich Anfang der 1960er Jahre in der Turnhalle an der Uetersener Parkstraße – daher der Name – zusammenfand. Als Gründungsmitglieder nach wie vor dabei sind Banjospieler Gerhard Noack (74), Kontrabassist Dieter „Watzi“ Wächter (73) und Pianist Gerd „Billy“ Hoefert (73). Später stießen Uwe Becker (75), der die Klarinette und das Saxofon spielt, sowie Trompeter Claus Schmidt (66) dazu. Den Altersdurchschnitt beim Konzert im Rathaus-Foyer senkte „Special Guest“ Chris Schirren (57) aus Hamburg, der für Schlagzeuger Peter Frank einsprang.

Das nächste Konzert der Veranstaltungsreihe „Jazz im Foyer“ startet am Sonnabend, 21. November, um 20    Uhr. Matthias Schlechter, Boggie-Woogie-Pianist und „SummerJazz“-erfahrener Tastenkünstler, wird im Rathaus ein musikalisches Feuerwerk mit Songs von Fats Domino, Jerry Lee Lewis und Ray Charles abbrennen. Begleitet wird er von Schlagzeuger Jochen Reich und Gitarrist Arne Wessel.

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