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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 01:48 Uhr

Halstenbeks FDP startet neu durch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach dem Tod von Frakionschef Herwart Straub (1944-2013): Nachfolger Volker Dannhauer legt ehrgeiziges Programm vor

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Er war das Gesicht, die Stimme der Liberalen in Halstenbek: Herwart Straub (1944-2013). Von 1990 an saß der am 10. Oktober 2013 gestorbene Kommunalpolitiker im Gemeinderat. Als Mahner für soliden Umgang mit den Finanzressourcen bleibt er in Erinnerung. So sehr die Parteifreunde über den herben Verlust trauern: Die Fraktion macht weiter. Im Sinne ihres ehemaligen Chefs, mit neuen Ideen und Leitlinien.

„Nach dem Tode unseres langjährigen Fraktionsvorsitzenden Herwart Straub und dem Austritt des Ehepaars Bürger hat sich die FDP-Fraktion neu aufgestellt. Mit den drei Gemeindevertretern Volker Dannhauer (Fraktionsvorsitzender), Ingrid Vater und Karsten Löffler sowie den bürgerlichen Mitgliedern Rainer Urban, Wolfgang Pipping, Margit Pipping und Axel Ueckert hat sich die Fraktion in dieser noch jungen Wahlperiode Schwerpunkte gesetzt“, gibt sich die Partei kämpferisch und selbstbewusst.

Für die künftige nachhaltig-prägende Arbeit in der Gemeinde will sich die Partei mit einem Mehrpunkte-Programm einbringen:
> Konsolidierung der Finanzen
„Wir wollen einen ausgewogenen Haushalt aufstellen. Dabei ist darauf zu achten, dass wir mit den Steuereinnahmen auskommen. Ausgaben müssen auf ein Minimum reduziert werden. Daher sind freiwillige Leistungen der Gemeinde (Beispiel: Zuschüsse) genau zu überprüfen. Steuererhöhungen lehnen wir ab.“
> Gewerbeansiedlung
„Wir benötigen dringend neue Gewerbeansiedlungen, um wesentlich mehr Gewerbesteuereinnahmen zu generieren. Selbstverständlich ist bei geplanten Ansiedlungen eine frühzeitige Einbindung betroffener Anlieger notwendig. Die FDP setzt sich entschieden für die Ansiedlung von emmissionsarmen, mittelständischen Betrieben ein.“
> Kinderbetreuung
„Schon in der letzten Wahlperiode haben wir die weitere, sehr dringliche Schaffung neuer Krippen- und Kita-Plätze unterstützt und werden dies selbstverständlich auch weiterhin tun. Dafür ist aber der Bau von mindestens einer neuen Kindertagesstätte unabdingbar. Hier sind wir auch offen für private Träger. Halstenbek bietet mit den Ganztagsschulen Grundschule Bickbargen (inklusive Hort) und Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek verlässliche Betreuungen für die Schulkinder und ihre Eltern an. Diese wollen wir unbedingt erhalten. Ein weiteres Ziel ist, dass wir diese Verlässlichkeit auch auf die Orientierungsstufe (5./6. Klasse) der Gemeinschaftsschule und des Borchert-Gymnasiums übertragen.
> Wolfgang-Borchert-
Gymnasium
Der Neubau ist durch Mehrheit in der Gemeindevertretung – gegen uns – demokratisch beschlossen worden. Wir werden deshalb den Fortgang konstruktiv begleiten. Insbesondere werden wir die „Nebenausgaben“ durchleuchten und versuchen, diese zu vermeiden.“
> Wohnungsbau
„Wir halten fest am bisherigen Ziel, die Gemeinde auf maximal 17 000 Einwohner wachsen zu lassen. Schon jetzt hinkt die Infrastruktur (Krippe/Kita) in Teilen hinterher. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen und Häusern, gerade für junge Halstenbekerinnen und Halstenbeker beziehungsweise jungen Familien, ist uns bewusst. Wir werden bei eventuell geplanten Baumaßnahmen darauf achten, dass Investoren bezahlbaren Wohnraum vorhalten.“

> www.fdp-halstenbek.de.


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