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Umbau der Räume im Zeitplan : Halstenbeks Bürgermeister informiert sich an der Grundschule Bickbargen über den Sanierungsstand

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Sommerferien werden genutzt, um im ehemaligen Kindergartentrakt zwei Klassen- sowie einen Gruppenraum für die vierzügige Grundschule herzurichten.

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erstellt am 04.Aug.2017 | 16:30 Uhr

Halstenbek | Ortstermin an der Grundschule Bickbargen, gestern Morgen: Halstenbeks Bürgermeister Claudius von Rüden (SPD) nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit Lydia Ax vom Fachbereich Bauen und Umwelt/Hochbau den Status quo der Umbaumaßnahmen der Kita- zu Klassenräumen sowie der Turnhalle unter die Lupe zu nehmen. Nach 30 Minuten zieht der Verwaltungschef Bilanz: Es sei alles im Zeitplan.

Zum Verständnis: Die Sommerferien werden genutzt, um im ehemaligen Kindergartentrakt zwei Klassen- sowie einen Gruppenraum für die vierzügige Grundschule herzurichten. Wände wurden dafür im ersten Bauabschnitt herausgerissen, der Boden wird ebenfalls erneuert. Wenn das kommende Schuljahr beginnt, dürfte auch die Sanitäranlage im Erdgeschoss des 1974 gebauten Gebäudes komplett aufgepeppt sein. Für 110.000 Euro. Mit Behinderten-Bereich, mit einer Toilette, die bei ansteckenden Krankheiten abgesperrt werden kann.

5,8 Millionen Euro kostet die Komplett-Maßnahme. Mehr als vier Jahre werden für das Gesamtprojekt – gearbeitet wird jeweils in den Ferien – veranschlagt. Über den Erweiterungsbau mit vier Räumen – „Wir brauchen ihn, egal, wie wir ihn nutzen“(von Rüden) – wird die Politik ab der Sitzungszeit im September entscheiden. Noch steht die Politik fünf parallelen Grundschulklassen am Bickbargen sehr skeptisch gegenüber. Aber von Rüden hofft auf eine Vernunftentscheidung.

Fakt ist: 495.000 Euro fließen in die erste Umbauphase. Von Rüden spart dabei mit Blick auf die Kosten nicht mit Lob: „Frau Ax gilt großer Dank dafür, dass sie die Landesförderung von 80.000 Euro für den Sanitärbereich abgegriffen hat.“ Denn es hieß: Wer sich zuerst anmeldet, wird berücksichtigt. Stichwort: Windhundverfahren.

Zu guter Letzt galt der Blick in die Sporthalle. Die Grundsanierung kostet 535.000 Euro. „Der alte Guss-Asphalt hatte Bodenwellen und musste raus“, sagt Ax. Auf 685 Quadratmeter werden eine Fußbodenheizung sowie ein neuer Belag aufgebracht. Ziel ist eine energetische Optimierung. Von Rüden und Ax sind zufrieden.

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