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Pinneberger Tageblatt

20. Oktober 2017 | 16:33 Uhr

Halstenbek: CDU stärkste Fraktion

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Halstenbek | Die Bilanz der Halstenbeker Kommunalwahl in Kürze: CDU und Grüne bleiben etwa gleich stark, die SPD gewann vier Prozentpunkte und damit einen zusätzlichen Sitz, die FDP rutschte auf 7,9 Prozent ab und verlor einen Sitz. Das Ergebnis wurde gestern um 20.30 Uhr in der Grund- und Gemeinschaftsschule verkündet.

Bei der Nennung der gewählten Direktkandidaten wurde die Geduld der Anwesenden auf die Probe gestellt: Im Wahlbezirk 7 hatten Melanie Ludwig (CDU) und Christoph Bittner (SPD) beide jeweils 121 Stimmen erzielt. Für diesen Fall sieht der Gesetzgeber ein Losverfahren vor. "Ein Novum in der Gemeinde", wie der Büroleitende Beamte Uwe Grünefeldt anmerkte. Er brachte eine Holzkiste in die Schule, warf Zettel mit den Namen der Kandidaten hinein und ließ Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann einen davon ziehen. "Jetzt bin ich sogar selber aufgeregt", scherzte Hoß-Rickmann. Nach dem Griff in die Kiste verkündete sie: "Direkt gewählt ist Melanie Ludwig."

CDU-Fraktionsvorsitzende Kirsten Sajitz zeigte sich zufrieden: "Wir haben unser Ziel erreicht, stärkste Fraktion zu bleiben." Als Schwerpunkte ihrer Partei für die neue Legislaturperiode nannte sie den Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums und die Ansiedlung von Gewerbe. Damit sind Konflikte mit den Grünen absehbar - denn deren Fraktionsvorsitzende Gudrun Gabriel-Schröder nannte als Ziel ihrer Partei: "Flächen für Natur und Freizeit ausweisen" und dabei "so wenig Gewerbe wie möglich ansiedeln - nur soviel, wie für die Gemeindekasse notwendig ist."

Christoph Bittner, SPD-Fraktionsvorsitzender, freute sich über den zusätzlichen Sitz: "Wir führen das darauf zurück, dass wir einen sehr inhaltlichen Wahlkampf geführt haben." Seine Partei wolle nun vor allem den Ausbau der Kita-Plätze vorantreiben.

Rainer Urban, FPD-Ortsvorsitzender, verlor seinen Sitz, weil er auf Listenplatz 5 angetreten war. "Für uns ist das Ergebnis enttäuschend", gestand er. "Zum Teil führen wir das auf die geringe Wahlbeteiligung zurück." Andere Parteien hätten ihre Wähler besser mobilisieren können.

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